Darbo: Kleines Minus in einem schwierigen Jah...
 
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Kleines Minus in einem schwierigen Jahr

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Der Tiroler Honig- und Konfitürehersteller Darbo manövriert sich solide durch ein herausforderndes Geschäftsjahr 2020, in dem der Umsatz um 1,5 Prozent zurückgegangen ist.

Das Tiroler Familienunternehmen erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz in Höhe von 140,9 Millionen Euro. Gegenüber 2019 bedeutet das ein Minus von 1,5 Prozent respektive 2,1 Millionen Euro. Der Vorstand zeigt sich damit angesichts der Pandemie dennoch zufrieden. "Das Jahr 2020 hat uns, wie auch viele andere Lebensmittelhersteller, außergewöhnlich stark gefordert. Wir sind daher mit unserer weiterhin stabilen Entwicklung zufrieden und sehen die Umsatzveränderung analog zur Situation in der Branche. Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Marke – gerade auch in unsicheren Zeiten – macht uns stolz und dankbar. Auch unsere breite Positionierung in der Belieferung von LEH, Gastronomie und Weiterverarbeitern sowie die hohe Exportquote verleihen uns Sicherheit", sagt Martin Darbo, Vorstandsvorsitzender der A. Darbo AG.

Marktführerschaft am Heimatmarkt ausgebaut

In Österreich konnte Darbo seine Marktführerschaft in der Kategorie Konfitüre auf 61,0 Prozent und bei Honig auf 31,3 Prozent jeweils leicht ausbauen. Das Unternehmen konnte seinen Umsatzanteil mit Einzelhandelsprodukten im vergangenen Jahr steigern, während auf der anderen Seite das Gastrogeschäft stark eingebrochen ist. Ein leichter Rückgang war auch bei den Produkten für Bäckereien und Konditoreien zu verzeichnen, ein Plus gab es wiederum im Bereich Fruchtzubereitungen für Molkereien. 

Martin Darbo, Vorstandsvorsitzender A. Darbo AG

Stabiles Exportgeschäft

Mehr als die Hälfte der von Darbo produzierten Produkte ist für das Ausland bestimmt. Die Exportquote konnte auch im vergangenen Jahr beinahe gehalten werden und lag bei 52,1 Prozent (2019: 52,5 Prozent). Daran maßgeblich beteiligt waren vor allem die Märkte Deutschland und Italien. Im wichtigsten Exportland Deutschland vermeldet Darbo Zuwächse von 7,9 Prozent. Der deutsche Markt trug somit 31 Prozent zum Gesamtumsatz bei – der Marktanteil von Darbo im Segment der Konfitüren liegt dortzulande bei 5,2 Prozent. Währenddessen halbierten sich die Absatzzahlen in China und Nordamerika, wo Darbo vorwiegend mit Gastronomieprodukten präsent ist. 

Für 2021 will man die Marktanteile halten und sogar Ausbauen und die Qualität sichern. "Allgemeine Rohwarenpreissteigerungen machen sich auch bei Rohstoffen für Lebensmittel bemerkbar. Unsere Kunden haben die Garantie, dass Qualität bei Darbo immer die Konstante bleiben wird. Daher müssen wir permanent auf die Bewältigung von einkaufs- und absatzseitigen Preissteigerungen vorbereitet sein", meint der Vorstandsvorsitzende.

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