Schirnhofer / Vier Pfoten: Der Almo als Gärtn...
 
Schirnhofer / Vier Pfoten

Der Almo als Gärtner

Vier Pfoten
Zwei Almos beim Garteln © Vier Pfoten
Zwei Almos beim Garteln © Vier Pfoten

Wenn Tierschutz Umweltschutz ist: Schirnhofer und die Tierschutzorganisation Vier Pfoten fördern mit dem „Tierschutz-kontrolliert“-Gütesiegel eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung.

Seit Mai 2017 ist die steirische Firma Schirnhofer Lizenznehmer des „Tierschutz-kontrolliert“-Gütesiegels von Vier Pfoten. Konkret sind es drei Produkte des „Almo“-Almochsen, die bei Merkur und Penny gelistet sind. Das Gütesiegel garantiere verbesserte Bedingungen für die Haltung, den Transport und die Schlachtung der Tiere, so Vier Pfoten in einer Aussendung. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft der Almo-Bauern, die bei Schirnhofer unter Vertrag stehen, fördere darüber hinaus auch die nachhaltige Bodenbewirtschaftung und trage entscheidend zum ökologischen Gleichgewicht in den nahegelegenen Regionen in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten bei. Das bedeutete auch, dass die Jahreszeiten einen entscheidenden Einfluss für die Tiere haben. Nach Monaten auf saftigen Almen hat seit November für die Almo-Ochsen die Winterperiode begonnen, in der sie über einen geräumigen Laufstall und in vielen Fällen über einen Auslaufbereich verfügen.

Almo-Rinder sind von Frühjahr bis Spätherbst auf der Weide und daher wertvolle Landschaftsgärtner. Sie tragen zum Erhalt der Almen bei, die ohne Bewirtschaftung verwalden würden. Umgekehrt finden die Tiere eine große Vielfalt an saftigen Gräsern und würzigen Kräutern als wertvolle, nachhaltige und tiergerechte Futtergrundlage. Angesichts der derzeit „Tierschutz-kontrolliert“-zertifizierten 236 Almo-Betriebe, die Schirnhofer unter Vertrag hat, möchte man gemeinsam mit der Tierschutzorganisation 2018 auch jenen Betrieben die Teilnahme an diesem Gütesiegelprogramm ermöglichen, die pro Jahr weniger als fünf Almo-Ochsen haben.
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