Forum Alpbach/Metro: Die E-Mobilität als Inve...
 
Forum Alpbach/Metro

Die E-Mobilität als Investition in die Zukunft

Katharina Schiffl
Die Diskutanten am Podium (v.l.n.r.): Arno Wohlfahrter (Metro Österreich), Rainer Seele (OMV), Moderatorin Martina Salomon (Kurier), Markus Kreisl (Kreisl Electric), Wolfgang Anzengruber (Verbund). © Katharina Schiffl
Die Diskutanten am Podium (v.l.n.r.): Arno Wohlfahrter (Metro Österreich), Rainer Seele (OMV), Moderatorin Martina Salomon (Kurier), Markus Kreisl (Kreisl Electric), Wolfgang Anzengruber (Verbund). © Katharina Schiffl

Metro Österreich lud im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach zur „Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels – Edition Alpbach“

Am 30. August 2017 lud Metro Österreich am Europäischen Forum Alpbach zur „Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels – Edition Alpbach“. Am Podium sprach als Keynote Speaker Markus Kreisl (Kreisl Electric), der sich einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Arno Wohlfahrter (Generaldirektor von Metro Österreich), Wolfgang Anzengruber (Vorstandsvorsitzender der Verbund AG) und Rainer Seele (Vorstandsvorsitzender der OMV AG) anschloss. Die Moderation übernahm Martina Salomon, stv. Chefredakteurin des „Kurier“.

Für Metro Österreich Generaldirektor Wohlfahrter wird wie bei den Lebensmitteln auch beim Strom „die Nachverfolgbarkeit und der Herkunftsnachweis zunehmend wichtiger“. Derzeit wird etwa in St. Pölten ein Null-Energie-Markt von Metro errichtet, der im Herbst eröffnen wird. Wohlfahrter dazu: „Der Energiebedarf dort wird u.a. über die eigene Photovoltaikanlage generiert.“ Da die Betriebskosten geringer sind, ergibt sich eine nachhaltige als auch günstige Variante. Auch bei Metro Express, mit dem Gastronomie-Kunden innerhalb von drei Stunden beliefert werden, werden Elektroautos eingesetzt. „Unsere Motivation dahinter war es zu lernen, wie E-Mobilität funktioniert, denn die Belieferung unserer Kunden ist ein wichtiger Teil unseres Geschäftsmodelles. Tatsache ist, dass sich Industriezweige zu verschränken beginnen und neue Eco-Systeme entstehen“, so Wohlfahrter.

Chance für Unabhängigkeit
Für OMV Vorstandsvorsitzenden Seele ist das Marktpotenzial entscheidend: „Denn im Endeffekt hängt es von der Bevölkerung ab, wie weit sie bereit ist, sich auf das Thema E-Mobilität einzulassen. Wenn sich ein attraktiver Markt entwickelt, und die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, werden wir anfangen, ein flächendeckendes Netz aufzubauen; auch für Wasserstoffmobilität, nicht nur für E-Mobilität.“ Und für Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender der Verbund AG ist „der Zug erneuerbare Energie nicht mehr umkehrbar, aber wir haben eine volatile Energieerzeugung und für eine Energiewende brauchen wir Speichermöglichkeiten“. Der Wandel in der Mobilität muss als „Chance für den Standort“ begriffen werden. Keynote Speaker Markus Kreisel sieht vor allem das unaufgebrauchte Potenzial bei der Elektromobilität als Chance: „Die Marktsättigung im Bereich Elektromobilität liegt bei zwei Prozent, d.h. 98 Prozent liegen noch vor uns. Im Jahr 2025 sind zwei von drei der neuangemeldeten Autos elektrisch betrieben.“ Als Region könne man so auch von fossilen Brennstoffen unabhängig werden.
stats