Dr. Oetker: So bäckt Österreich
 
Dr. Oetker

So bäckt Österreich

Robertas Riabovas - pixabay.com

Die Österreicher backen gerne, viel und noch dazu immer mehr! So lautet das Kurzresümee der von Dr. Oetker in Auftrag gegebenen Backstudie 2020.

Im September 2020 führte Marketagent.com im Auftrag von Dr. Oetker eine Onlinebefragung von rund 2.000 in Österreich wohnenden Personen im Alter zwischen 14 und 65 Jahren durch. Dabei zeigte sich: Galt das Backen vor nicht allzu vielen Jahren noch als spießig und langweilig, so hat es sich spätestens im Corona-Jahr 2020 zu einem regelrechten Trend entwickelt. So gab ein Drittel der Befragten an, dass sie im Lockdown 1 im Frühling 2020 häufiger gebacken haben als bisher. Auffällig ist, dass besonders die jüngeren (bis 29 Jahre) Freude am Backen gefunden haben. Übrigens wurde laut Dr. Oetker schon in der letzten Finanzkrise 2008/2009 öfter gebacken und mehr Puddingpulver gekauft: Denn gerade in unsicheren Zeiten greifen Menschen gerne auf das Vertraute und Bewährte zurück.

Zu den Back-Lieblingen der Österreicher zählen laut der Befragung Kuchen in allen Variationen, wobei man es gerne klassisch mag: Gugelhupf, Marmorkuchen, Apfelkuchen, Biskuitroulade, Schokokuchen oder auch Muffins stehen in der Gunst ganz oben.

Doch wer bereitet diese nun bevorzugt zu? Wenig überraschend ist, dass Frauen überdurchschnittlich gerne backen. So gaben fast drei Viertel der befragten Frauen an, zumindest monatlich etwas zu backen. Doch jetzt Männer als Backmuffel zu bezeichnen, greift eindeutig zu kurz. Immerhin zwei Drittel der befragten Männer sagten, dass sie zumindest einmal pro Monat backen. Aber Männer backen durchaus anders und kneten überdurchschnittlich oft an einem Teig für ein Brot oder eine Pizza.

Und woher holen sich die Österreicherinnen und Österreicher bevorzugt die passenden Anleitungen für ihre Backkreationen? Mittlerweile dient das Internet als wichtigste Quelle für Rezepte, gefolgt von Empfehlungen aus der Familie und Rezeptbüchern.
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