Mestemacher: Ein Preis für „Spitzenväter“
 
Mestemacher

Ein Preis für „Spitzenväter“

Agentur Baganz
V.l.: Daniel Eich, Ulrike Detmers, Thorben Hinsche und Jürgen Kura für „Väter in Köln“ © Agentur Baganz
V.l.: Daniel Eich, Ulrike Detmers, Thorben Hinsche und Jürgen Kura für „Väter in Köln“ © Agentur Baganz

Die diesjährige Preisverleihung „Spitzenvater des Jahres“ ging am 7. März über die Bühne.

Zum 14. Mal zeichnete Mestemacher moderne Männer aus, die sich als Väter mit großem Engagement für ihre Kinder einsetzen und ihrer Partnerin den Rücken freihalten, damit diese in ihrem Beruf vorankommen kann. „Spitzenväter boomen! Dieses Resümee ziehe ich nach 14 Jahren Projekterfahrung und Auswertung der Empfehlungsunterlagen. Immer mehr Väter erziehen gleichberechtigt Kinder, erledigen Hausarbeit und fördern die Karriere der Partnerin“, sagte die Initiatorin des Gleichstellungspreises, Prof. Dr. Ulrike Detmers.

Daniel Eich ist einer der Preisträger. Er wird seiner Frau Insa, Meteorologin, den Rücken freihalten, wenn sie 2020 als erste deutsche Astronautin zu Forschungszwecken zur Internationalen Raumstation fliegen wird. Das Paar hat drei Kinder. Thorben Hinsche, der zweite Preisträger, meistert er als zweifacher Vater die mehrmonatige Elternzeit und Elternteilzeit in der Frauendomäne Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Vorher war er jahrelang in der Männerdomäne Rettungsassistent tätig. Den dritten Preis bekam der Verein Väter in Köln e.V. Er ist ein gemeinnütziger Verein im Bereich der Familienbildung und Genderarbeit. Der Verein setzt sich für eine familienfreundliche und gleichberechtigte Stadtgesellschaft ein, in der Männer und Frauen mehr Gestaltungsmöglichkeiten für eine selbstbestimmte Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit haben.
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