FEEI-Branchenforen: Elektro- und Elektronik-I...
 
FEEI-Branchenforen

Elektro- und Elektronik-Industrie-Branche freut sich über stabile Umsätze

-
v.l.n.r.: Christian Blumberger (CEO, HB Austria GmbH), Christian Koller (Prokurist WISI Wilhelm Sihn Jr. & Co Ges.m.b.H.), Manfred Müllner (Geschäftsführer-Stv. des Fachverbandes des Elektro- und Elektronikindustrie), Thomas Poletin (National Sales Manager Procter & Gamble) und Franz Schlechta (Geschäftsführer, BSH Hausgeräte GmbH) ®FEEI/APA-OTS/Thomas Preiss
v.l.n.r.: Christian Blumberger (CEO, HB Austria GmbH), Christian Koller (Prokurist WISI Wilhelm Sihn Jr. & Co Ges.m.b.H.), Manfred Müllner (Geschäftsführer-Stv. des Fachverbandes des Elektro- und Elektronikindustrie), Thomas Poletin (National Sales Manager Procter & Gamble) und Franz Schlechta (Geschäftsführer, BSH Hausgeräte GmbH) ®FEEI/APA-OTS/Thomas Preiss

Das Top-Thema Energieeffizienz, ein erweitertes HDTV-Programmangebot und der Run auf Flat-TV's bescheren der österreichischen Elektro- und Elektronik-Industrie-Branche im ersten Halbjahr 2009 stabile Umsätze.

Dass sich der Gesamtumsatz der Branche in Österreich mit 1,85 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2009 (1.HJ 2008: 1,84 Mrd. Euro) auf stabilem Niveau bewegt, sorgt bei den Vertretern der Elektro- und Elektronikindustrie für fröhliche Gesichter. Einer der Gründe dafür ist laut Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stv. des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, das aktuelle Kaufverhalten der Konsumenten. Denn trotz Krise legen die Kunden, so Müllner, verstärkt Wert auf "robuste, qualitative, hochwertige Markenprodukte." Diese Entwicklung berücksichtigend, rechnet Müllner für das Gesamtjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Wachstum.

Die einzelnen Branchen im Detail:



In der DVB-Branche lagen die Wachstumsraten in den vergangenen Jahren bei etwa 50 Prozent. Christian Koller, Sprecher des DVB-Forums, ist davon überzeugt, dass sich der Absatz von Recievern im Geschäftsjahr 2009, aufgrund der Umstellung der österreichischen SAT- und terrestrischen Haushalte auf digitales Fernsehen, bei 500.000 Stück (2008: 492.000 Reciever) einpendelt. Prognositiziert wird ein Umsatz von 68 Millionen Euro; im Jahr 2008 wurden 64,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Zusätzlichen Aufwind erwartet man durch das erweiterte HDTV-Programmangebot. ARD-HD, ZDF-HD starten beispielsweise mit Jänner 2010 ihren HD-Vollbetrieb; bis Ende 2010 rechnen Experten mit einem Angebot von mindestens 30 HDTV-Sendern in deutscher Sprache.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik steigt der Absatz, während die Preise fallen. Im ersten Halbjahr 2009 wurden 349 Millionen Euro umgesetzt, was einem Minus von 6 Prozent entspricht. Allerdings stieg die Verkaufsmenge um 4 Prozent an. Gepunktet wird nach wie vor mit Flat-TV's. Christian Blumberger, Sprecher des forum consumer electronic, präszisiert: "Full-HD Flat-TV's mit großen Bildschirmdiagonalen, LED als Hintergrundbeleuchtung und Cinemascope-Format bieten ein neues Entertainment-Vergnügen. (...) Die Penetration von Flat-TV-Geräten liegt zudem erst bei etwas mehr als 30 Prozent in Österreich."

Grund zur Freude hat Thomas Poletin, Sprecher des Elektro-Kleingeräte Forums, denn Kaufzurückhaltung sei in dieser Branche ein Fremdwort, was durch ein wertmäßiges Plus von 8 Prozent bestätigt wird. Auch in der Menge konnte man hier um 4 Prozent zulegen. Einen Boom erfährt neben dem Dauerbrenner Kaffeemaschinen derzeit der Bereich Personal Care, wo Bartschneider und Herrenganzkörperrasierer zweistellig wachsen.

Auch der Markt für Haushaltsgeräte entwickelt sich äußerst positiv. So wurden im ersten Halbjahr 2009 etwa 598.000 Produkte (+4,1 %) aus dem Bereich Weiße Ware verkauft. Der Umsatz liegt mit einem Plus von 4,9 Prozent bei 282 Millionen Euro. Franz Schlechta, Sprecher der Hausgeräte-Branche, merkt an: "Die Konsumentinnen und Konsumenten haben anderswo gespart - nicht bei der Ausstattung ihrer Haushalte." Investiert wird vor allem in Geschirrspüler mit geringem Wasser- und Energieverbrauch, Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnik und Kühl- und Gefriergeräte mit No-Frost-Technik und 0-Grad-Frische-Zonen.

Energieeffezienz ist in allen Bereichen ein großes Thema, mit dem sich der Konsument auch aktiv auseinandersetzt.
stats