Egger Getränke: Entwarnung nach Betriebsunfal...
 
Egger Getränke

Entwarnung nach Betriebsunfall

Egger
© Egger
© Egger

Nach dem Betriebsunfall von Mitte Mai – Ammoniak geriet in den Mühlbach – teilt Egger Getränke heute mit, dass man die Ökologie des Mühlbaches wiederherstellen konnte.

Cash.at berichtete von dem Betriebsunfall bei Egger Getränke, bei dem aus Versehen Abwässer in den nahegelegenen Mühlbach geleitet wurden. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) und zwei gerichtlich beeideten Sachverständigen eine detaillierte Schadensaufnahme und Begutachtung des Mühlbaches durchgeführt. Es scheint so zu sein, dass die Fauna des Mühlbachs keinen nachhaltigen Schaden erlitten hat. Fische und andere Tierarten könnten den Mühlbach ab sofort wieder besiedeln. Karl Gravogl, Landesfischermeister Niederösterreich erläutert: „Der Aufbau eines möglichst gewässertypischen Fischbestandes wird unmittelbar nach Vorliegen eines entsprechenden Fachgutachtens von den Fischereiausübungsberechtigten in Angriff genommen werden.“ Auch die Wasserpflanzen hätten keinen Schaden genommen und seien in ausreichender Anzahl vorhanden.

Bei Egger Getränke zeigt man sich erleichtert: „Wir sind sehr froh, dass der Schaden geringer als ursprünglich befürchtet ausgefallen ist. Nichtsdestotrotz ist es natürlich unsere Pflicht, den normalen Fischbesatz wiederherzustellen“, so die beiden Egger Getränke Geschäftsführer Bernhard Prosser und Kurt Ziegleder, die den Vorfall erneut bedauerten und sich nun um die Schadenswiedergutmachung durch Egger Getränke kümmern. „Wir setzen alles daran, den Vorfall in unserem Betrieb im Detail zu analysieren, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt. Unabhängig davon werden wir natürlich wie versprochen den aktuellen Schaden beheben. Derzeit erheben Experten, wie viele Fische und welche Fischarten wieder ausgesetzt werden sollen. Sobald wir das wissen, starten wir mit dem Fischneubesatz“, so Kurt Ziegleder.
stats