Nestlé: Ernährung für ein besseres Leben
 
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Ernährung für ein besseres Leben

marcel@grubenmann.biz/Nestlé
Peter Brabeck-Letmathe, Chairman Emeritus von Nestlé © marcel@grubenmann.biz/Nestlé
Peter Brabeck-Letmathe, Chairman Emeritus von Nestlé © marcel@grubenmann.biz/Nestlé

Der ehemalige Bundeskanzler und Außenminister Wolfgang Schüssel, heute Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen (ÖGAVN), lud am 7. Juni im Rahmen des „Internationalen Clubs“ ein.

Mit am Podium: Peter Brabeck-Letmathe, Chairman Emeritus von Nestlé, der zum Thema „Ernährung für ein besseres Leben – Weichenstellungen in der Lebensmittelindustrie“ sprach.

Brabeck-Letmathe zeichnete die Entwicklung unserer Ernährung über die vergangenen Jahrtausende nach. Einer der großen Wendepunkte in der Geschichte der Menschheit war das Kochen, wodurch Nahrung nicht nur gesünder, sondern auch verdaulicher gemacht wurde. „Ohne das Kochen hätten die Menschen nie den heutigen Entwicklungsstandard erreichen können“, so Brabeck-Letmathe. Vor allem unser Gehirn wurde ab diesem Zeitpunkt durch die bessere Zubereitung der Speisen besser versorgt. Ab dem 17. Jahrhundert hatte Kochen zudem ein identitätsstiftendes Element.

Salz und Zucker gaben den Lebensmitteln nicht nur die nötige Frische, sondern auch zusätzliche Kalorien, die Arbeiter früher dringend brauchten. Dieser „Erfolg über die letzten 200 Jahre“, wie es Brabeck-Letmathe ausdrückt, hörte mit 1990 auf. Ab diesem Zeitpunkt führten mehr Kalorien erstmals zu einer geringeren Lebenserwartung, ausgelöst durch chronische Krankheiten. „Wir müssen daher bessere Kalorien zur Verfügung stellen“, wie er erklärte. Auch die Prävention wird wichtiger werden, denn derzeit haben wir laut Brabeck-Letmathe kein Gesundheits-, sondern ein Krankensystem. Langfristig gesehen seien hier die Kosten im nationalen Haushalt nicht zu stemmen. Aufgabe der Unternehmen in der Nahrungsmittelindustrie sei es daher, bessere Produkte anzubieten, um vorzubeugen.
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