Unilever: Erneuerbare Elektrizität auf fünf K...
 
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Erneuerbare Elektrizität auf fünf Kontinenten

Unilever

Unilever gab am 16. September bekannt, dass seine Produktionsstätten, Büros, F&E-Einrichtungen, Rechenzentren, Lager und Vertriebszentren auf fünf Kontinenten nun zu 100 Prozent mit Netzstrom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Den Übergang zu Strom aus erneuerbaren Quellen hat das Unternehmen durch Unterstützung der Entwicklung globaler Märkte für erneuerbare Energien erreicht. Dabei stellt man 38 Prozent des Netzstroms über Stromabnahmevereinbarungen, so genannte Power Purchase Agreements (PPAs), und Ökostromtarife bereit. Wo dies nicht möglich war, hat Unilever Renewable Energy Certificates (RECs) erworben – das sind offen gehandelte Zertifikate, die an die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gekoppelt sind.

Unilevers Ziel ist, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden, und man hat weltweit mit Partnern zusammengearbeitet, um den erwähnten Übergang zu schaffen, wobei nicht unerwähnt sein soll, dass Solarstrom bereits in Unilever-Einrichtungen in 18 Ländern genutzt wird. Marc Engel, Chief Supply Chain Officer bei Unilever, erläutert: „Der Klimawandel ist eine der dringendsten Herausforderungen, vor der wir alle stehen. Unser Team hat hart daran gearbeitet, Verträge über erneuerbare Energien für unsere Standorte auf fünf Kontinenten auszuhandeln, die unsere Ziele für 100 Prozent erneuerbare Energie schnell näherkommen lassen. Natürlich gibt es noch viel zu tun, doch wir hoffen, dass die heutige Ankündigung weitere Maßnahmen an anderen Standorten anregen und dazu beitragen wird, zu beweisen, dass es möglich ist, die Klimakrise zu bekämpfen und die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Erneuerbare Energie ist machbar.“

Die hier referierte Ankündigung steht im Zusammenhang dem Auftritt von Unilever bei der Eröffnungsfeier der Klimawoche in New York City und der Teilnahme am United Nations Secretary General's Climate Action Summit. Das Unternehmen wird sich dort gemeinsam mit führenden Vertretern aus Regierung und Wirtschaft dafür einsetzen, dass der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad Celsius im Einklang mit dem Pariser Abkommen begrenzt werden muss.
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