Fairtrade: Lokalaugenschein in der Elfenbeink...
 
Fairtrade

Lokalaugenschein in der Elfenbeinküste

William Devy Kouadio/Fairtrade
Die Unternehmen Ölz, NÖM, Manner und Gunz besuchten gemeinsam mit Fairtrade die Elfenbeinküste.
Die Unternehmen Ölz, NÖM, Manner und Gunz besuchten gemeinsam mit Fairtrade die Elfenbeinküste.

Die Fairtrade-Partner Gunz, Manner, NÖM und Ölz reisten ins Kakao-Ursprungsland Elfenbeinküste, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. 

Die Organisation Fairtrade lud vier ihrer österreichischen Lizenznehmer in die Elfenbeinküste, um mit Bauern, Kooperativen und Fairtrade-Afrika über Herausforderungen, Projektideen und Errungenschaften zu sprechen. Vertreter von Manner, NÖM, Ölz und Gunz konnten sich auf diese Weise ein Bild von den Begebenheiten vor Ort machen. 

4,7 Millionen Tonnen Kakao werden weltweit jährlich geerntet, 60 Prozent davon in den afrikanischen Ländern Elfenbeinküste und Ghana. Fairtrade-Kooperativen bauen rund 609.000 Tonnen Kakao an, rund ein Drittel können sie unter Fairtrade-Bedingungen handeln, also mit einem stabilen Mindestpreis und einer zusätzlichen Prämie, die in Projekte wie etwa den Bau von Schulen fließt. Gunz, Manner, NÖM und Ölz zählen zu jenen Unternehmen, die bei ihren Produkten auf Fairtrade setzen. Bei der einwöchigen Kakao-Partnerreise von Abidjan nach Gagnoa und Divo konnten sich die Partner direkt vor Ort von der Bedeutung des Kakao-Mindestpreises ein Bild machen und mit den Kakaobauern über die Wichtigkeit von fairer Entlohnung sprechen. Sie konnten zudem sehen, wie die Menschen in den Ursprungsgebieten von der Fairtrade-Partnerschaft profitieren. 

Mit dabei war unter anderem Lukas Assmair (Einkaufsleiter) und Veronika Breyer (Marketingleiterin) von der NÖM. Mittlerweile tragen alle Kakaoprodukte der niederösterreichischen Molkerei das Fairtrade-Kakao-Siegel. "Wir tragen Verantwortung, die nicht bei unseren regionalen NÖM Familienbetrieben der heimischen Milchwirtschaft enden darf. Daher trifft bei NÖM beste, regionale NÖM Milch auf fair gehandelten westafrikanischen Kakao aus nachhaltigem Anbau", so Breyer. 

Auch der heimische Süßwarenhersteller Manner war vor Ort, vertreten durch Karin Steinhart, Leiterin der Unternehmenskommunikation, der das Thema fairer Handel besonders wichtig ist und die hofft, dass künftig noch mehr Unternehmen auf Fairtrade vertrauen. Gunz Warenhandel war durch Werner Gunz und seinen Schwiegersohn und Geschäftsführer Michael Temel vertreten. Von Ölz war unter anderem die Nachhaltigkeitsverantwortliche Doris Wendel mit dabei. 

stats