Eat the Ball: Geballter Expansionskurs
 
Eat the Ball

Geballter Expansionskurs

Green Rocket.
Fouad Lilabadi, Marketingleiter Eat the Ball Holding GmbH, Wolfgang Deutschmann, Gründer und Geschäftsführer von Green Rocket und Udo Unterberger, Geschäftsführer von Eat the Ball Vertrieb Österreich GmbH © Green Rocket.
Fouad Lilabadi, Marketingleiter Eat the Ball Holding GmbH, Wolfgang Deutschmann, Gründer und Geschäftsführer von Green Rocket und Udo Unterberger, Geschäftsführer von Eat the Ball Vertrieb Österreich GmbH © Green Rocket.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Produktionsstandortes in Asten sollen die Kapazitäten um ein Vielfaches erhöht werden. Eine Listung beim Schweizer Migros und der Einstieg in den Frischebereich sollen den Umsatz bis 2020 auf 13 Millionen Euro pro Jahr steigen lassen.

Lange war es medial etwas still um den essbaren Brot-Ball aus Österreich. Mit Betonung auf medial, denn hinter den Kulissen von Eat the Ball wurden indes die Weichen für eine neue Expansionsoffensive gestellt. Für rund 15 Millionen Euro entstand im oberösterreichischen Asten die erste eigene hoch-automatisierte Brotwerkstatt, die die Kapazitäten von bisher 1 Million auf bis zu 30 Millionen Stück pro Jahr erhöhen soll. Damit seien die Voraussetzungen für eine quantitative Markterschließung geschaffen worden, glaubt Geschäftsführer Udo Unterberger. Neben Listungen bei über 900 Billafilialen, Merkur- und Maximärkten sowie 150 privaten Spar- und allen Metromärkten sowie In/Out-Promotions bei Hofer, folgte im April der Einstieg bei der Schweizer Migros. Dort kommt die geballte Brotladung gut an: in nur wenigen Wochen wurden über 500.000 Stück verkauft.

Einstieg in Frischebereich
Das TK-Produkt wagt außerdem den Weg in die Frischeabteilung. "Migros hat uns zum Frischebereich geführt", so der Geschäftsführer. Hier erhofft man sich durch Impulskäufe zu punkten und näher am Kunden zu sein. Die frische Packungsgröße von einem Stück soll zudem gegenüber dem Viererpack an TK-Bällen punkten. Im Gegensatz zum tiefgekühlten und schockgefrorenen Eat the Ball, das bis zu ein Jahr haltbar ist, bleibt das Frischbrot in Ballform bis zu 24 Stunden frisch und soll auch darüber hinaus genießbar bleiben."Ausgehend von den ausgezeichneten Kundenfeedbacks, werden wir in den kommenden Monaten unsere Distribution um den Frischebereich erweitern. Wir sind aktuell bereits bei 150 privaten Sparmärkten im Frischebereich präsent und werden in Österreich und international dieses Konzept weiter ausbauen", erklärt Unterberger.

Mit der Expansion in den Frischebereich soll die Anzahl der produzierten Brote von 225.000 Stück im Jahr 2016, heuer auf drei Millionen Stück in Österreich gesteigert werden. Bis 2020 rechnet das Unternehmen mit rund 13 Millionen Euro Umsatz pro Jahr - mit 82 Prozent Eigenkapitalquote. 

Wer von dem Unternehmen überzeugt ist, kann sich seit 7. Juni 2017 über die Crowdfunding-Plattform Green Rocket daran beteiligen. "Auf unserer Rockets-Plattform erhalten Crowdinvestoren bis Ende Juni 7,5 Prozent Verzinsung und eine Laufzeit von drei Jahren. Danach gibt es einen Fixzins von 6,5 Prozent", erklärt Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Deutschmann. Die Fundingschwelle liegt bei 100.000 Euro, ab 250 Euro kann investiert werden.

Zutaten aus Österreich
Die größten Vorteile von Eat the Ball beschreibt Unterberger wie folgt: "Eat the Ball ist ein Markenbrot, das sich nicht nur durch seine Form sondern auch durch den Herstellungsprozess abhebt. Die natürliche Teigrezeptur wird schonend und bei vergleichsweise sehr niedigen Temperaturen von unter 100 Grad in geschlossener Form fermentiert, danach schonend abgekühlt, schockgefroren und schließlich tiefgefroren. Dank unserer patentierten Pro-ferment-iced-Technik behält das Produkt alle Inhaltsstoffe." Diese sind ausschließlich natürlich und kommen aus Österreich, so Unterberger. Head of Marketing Fouad Lilabadi erklärt die Ursprungsidee von Eat the Ball, die darin bestand, "der jüngeren Zielgruppe wieder Spaß am gesunden Brotgenuss zu vermitteln. Das war auch eine Überlegung, warum wir Brot in Ballform auf den Markt gebracht haben."

Heute ist Eat the Ball Partner von vielen Sportvereinigungen und Initiativen, die einen gesunden Lebensstil unterstützen, so Lilabadi weiter. Als Testimonials der ersten Stunde fungieren David Alaba und Eishockey-Crack Michael Grabner.

Die neue Brotwerkstatt wurde für rund 15 Millionen Euro in Asten (OÖ) erbaut. © Eat the Ball
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Die neue Brotwerkstatt wurde für rund 15 Millionen Euro in Asten (OÖ) erbaut. © Eat the Ball


Die runde Produkt Range. © Eat the Ball
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Die runde Produkt Range. © Eat the Ball
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