Unilever: Gerüchte um Verkauf von Unilever-Fo...
 
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Gerüchte um Verkauf von Unilever-Food-Marken

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Die Margarine Flora gilt als Sorgenkind des Konzerns. © Unilever
Die Margarine Flora gilt als Sorgenkind des Konzerns. © Unilever

Der Lebensmittelkonzern Unilever erwägt laut Pressebericht des "Sunday Telegraph" den Verkauf der Lebensmittelmarken Flora und Stork.

Zur Disposition stünden derzeit die Marken Flora-Margarine und Stork-Butter, heißt es. Der Wert der geplanten Veräußerungen beläuft sich auf rund 6,9 Mrd. Euro (6 Mrd. Pfund). Private Equity-Firmen wie Bain Capital, CVC sowie Clayton, Dubilier & Rice hätten bereits damit angefangen, an Geboten zu arbeiten, hieß es in den Berichten.

Als möglicher Käufer wird dabei auch Kraft Heinz gehandelt. Vor nur wenigen Wochen hatte der niederländisch-britische Konzern Unilever ein Kaufangebot von Kraft Heinz abgelehnt. Unilever selbst will sich zu den Gerüchten gegenüber CASH nicht äußern.

Zur Zeit läuft bei Unilever eine umfassende Überprüfung aller Geschäftsbereiche. Ende April will der Konzern seinen Aktionären dann die neue Strategie vorstellen. Es wird damit gerechnet, dass Unilever-Chef Paul Polman Kostensenkungen sowie Restrukturierungen vorstellen wird.

Zu den Lebensmittelmarken von Unilever gehören auch Knorr, Lipton, Pfanni, Langnese, Magnum und Becel. Der Konzern setzte im vergangenen Jahr 52,7 Mrd Euro um, 169.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Gruppe.
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