Stieglbrauerei: Gesunder Boden, gutes Bier
 
Stieglbrauerei

Gesunder Boden, gutes Bier

www.neumayr.cc/Stiegl
Das Team des Bodengesundheitsprojekts, v.l.: Georg Dersch (AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Konrad Steiner (Biologe, Erdwissenschafter, HBLA Ursprung), Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl, die Stiegl-Eigentümer Alessandra und Heinrich Dieter Kiener, Moritz Wagner (Universität Hohenheim, Stuttgart) und Franz Bauer (Geschäftsführender Gesellschafter der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf – EGZ) © www.neumayr.cc/Stiegl
Das Team des Bodengesundheitsprojekts, v.l.: Georg Dersch (AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Konrad Steiner (Biologe, Erdwissenschafter, HBLA Ursprung), Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl, die Stiegl-Eigentümer Alessandra und Heinrich Dieter Kiener, Moritz Wagner (Universität Hohenheim, Stuttgart) und Franz Bauer (Geschäftsführender Gesellschafter der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf – EGZ) © www.neumayr.cc/Stiegl

Stiegl präsentiert gemeinsam mit Gerstenbauern und renommierten Wissenschaftlern ein zukunftsweisendes Bodengesundheitsprojekt.

Für Stiegl beginnt Bierbrauen schon im Boden. Seit einiger Zeit widmet man sich deshalb in Österreichs führender Privatbrauerei intensiv dem Thema „Bodengesundheit“. Die Brauerei-eigene Ideenschmiede Gut Wildshut – das 1. Biergut Österreichs, in dem in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten angebaut, selbst vermälzt und verbraut werden – ist die Plattform dafür. Die in den vergangenen Jahren gewonnenen Erkenntnisse lässt die Privatbrauerei nun in ein groß angelegtes, mit zehn Jahren langfristiges Bodengesundheitsprojekt einfließen.

Die auf Gut Wildshut gewonnenen Erkenntnisse will man mit den Braugerstenbauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf im niederösterreichischen Weinviertel gemeinsam weiterentwicklen: „Als wir vor zehn Jahren unsere Zusammenarbeit begannen, schauten wir uns an, welche Kulturen und Sorten am besten ins Weinviertel passen – zum Beispiel auch der Anbau der Wintergerste. Jetzt gehen wir den zweiten Schritt, indem wir ein Projekt zur Bodengesundheit starten. Ziel ist es, die Gesundheit und Fruchtbarkeit des Bodens sowie das Leben im Boden zu verbessern, die Artenvielfalt innerhalb und oberhalb des Bodens zu erhöhen und wenn möglich, das für das Klima so schädliche CO2 langfristig im Boden zu binden“, sagt Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl.

Der Startschuss für das zukunftsweisende Bodengesundheitsprojekt erfolgte bereits 2017 gemeinsam mit 71 EGZ-Bauern auf einer Fläche von 1068 Hektar. „Neu ist daran, dass wir mit hochmodernen Satellitendaten die Bodenzonen ermittelt und entsprechend ihrer Beschaffenheit eingeteilt haben“, erklärt Biologe und Erdwissenschaftler Konrad Steiner, der die Privatbrauerei wissenschaftlich berät und zudem an der HBLA Ursprung unterrichtet. Zur Ist-Stand-Erhebung wurden Bodenzonen genau und georeferenziert herangezogen, analysiert und dokumentiert. Insgesamt wurden über 560 Bodenproben mit bis zu 20 Einstichen pro Probe gezogen.

Das bis 2027 angelegte Bodengesundheitsprojekt bringt noch viele weitere Vorteile, zum Beispiel die Erhöhung des Humusgehalts im Boden, weniger Emissionen von klimaschädlichem Lachgas, die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und der Artenvielfalt und auch die Verminderung der Bodenerosionen. Durch die Digitalisierung aller für das Projekt relevanten Daten mit den neuen Tools der Landwirtschaft 4.0 gewährleistet das Projektteam ein bestmögliches Qualitätsmanagement und vor allem die nötige Transparenz.
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