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Green Technology in Bruck an der Leitha

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Ecoduna-Chef Johann Karmel © ecoduna
Ecoduna-Chef Johann Karmel © ecoduna

Vor Kurzem fiel im niederösterreichischen Bruck an der Leitha der Startschuss für ein einzigartiges Vorzeigeprojekt: Die eparella GmbH, eine Tochter der ecoduna AG, eröffnete eine Produktionsanlage für Mikroalgen. Das österreichische Unternehmen wird so zum weltweiten Technologieführer.

Unter Mitwirkung der lokalen Prominenz aus Politik und Wirtschaft wurde die futuristische Anlage im ecoplus Wirtschaftspark feierlich seiner Bestimmung übergeben. Nach nur 11 Monaten Bauzeit entstand auf einer Fläche von über 10.000m2 eines der weltweit größten Mikroalgen-Wachstumssysteme. Insgesamt soll nach dem Vollausbau - im Jahr 2021 - eine Kapazität von bis zu 300t Biomasse generiert werden; in der derzeitigen Ausbaustufe sind es jährlich 100t trockene Algenbiomasse. Das Unternehmen hat ein biotechnisches Verfahren für die Produktion von Mikroalgen im industriellen Maßstab erfunden, zur Reife geführt und patentiert. Mikroalgen gelten aufgrund ihres hohen Gehalts an hochwertigen Fettsäuren, natürlichen Farbstoffen und wertvollen Proteinen als zukunftsweisend für die Nahrungsmittelindustrie. „ecoduna setzt auf rasch wachsende Märkte wie Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Pharmazie aus Mikroalgen“, erläutert Managing Director Johann Karmel. „Bei Omega3 aus Fischöl ist für die nahe Zukunft durch verschiedene Faktoren mit einer Verknappung zu rechnen. Der dadurch stark wachsende Markt an Alternativen zum derzeitigen Fischölangebot kann durch die von ecoduna hergestellten, hochreinen, veganen und GMO freien Omega3 Öle maßgeblich bedient werden.“ Derzeit kommt der Großteil der weltweiten Mikroalgenproduktion aus Ostasien, Australien und Nordamerika, in Europa wurden bisher nur kleine Mengen produziert. Im patentierten Verfahren von ecoduna werden die Mikroalgen in einer hochreinen Umgebung in einem geschlossenen, weitgehend kontaminationsfreien System, vermehrt. Die verwendeten Komponenten sind speziell für Mikroalgen entwickelte, sechs Meter hohe mit Algenkultur gefüllte Glasröhren. Der Transport der Algensuspension erfolgt durch ein pumpenloses Verfahren, bei dem gleichzeitig auf die Bedürfnisse der Mikroalge abgestimmte Nährstoffe zugeführt werden. Ein klar kalkuliertes Energiekonzept sowie eine moderne, schonende Erntetechnik zur Sicherstellung der Qualität garantieren ein hochwertiges Endprodukt in einem einzigartigen Produktionssystem.  

Innovation für die Zukunft
Anlässlich der Eröffnung gaben sich eine Reihe von Gastrednern die Ehre und lobten das innovative Projekt: Die Abgeordnete zum Nationalrat, Angela Baumgartner: „Ein so zukunftweisendes Unternehmen, mit weltweit führender Technologie, hier im Bezirk zu haben ist ein Privileg. Die ecoduna Gruppe wurde stetig zu einem internationalen Vorreiterunternehmen und zu einer europaweit ausgezeichneten wissenschaftlichen Einrichtung – eine tolle Geschichte.“ Auch Bürgermeister Richard Hemmer zeigt sich hoch erfreut: „Bruck schätzt sich unendlich glücklich, mit ecoduna ein Unternehmen mit internationalem Level im Wirtschaftspark begrüßen zu dürfen. Fortschrittliche Technologie, ökologische Top Standards werten den Wirtschaftsstandort Bruck gewaltig auf.“ Helmut Miernicki, CEO ecoplus streicht besonders die Vorzüge des Standortes heraus: „Der ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha kann mit Standortvorteilen wie einem großzügigen Platzangebot, einer ausgezeichneten Infrastruktur, hervorragenden Verkehrsanbindungen und der einzigartigen Lage im Zentrum des CEE-Raums punkten.“ Aktionär Mag. Johann Mörwald betonte besonders die Technologieführerschaft: „ecoduna hat sich vom Technologie-Erfinder zum Technologie-Provider und letztlich zum herausragenden Technologieführer in der Algenproduktion entwickelt. Diese Kompetenz aus mehreren Anwendungsbereichen - nämlich Technologie, Verfahren, Algenkunde und Produktion - macht den Unterschied zu allen anderen Unternehmen auf dem Weltmarkt aus und ist die Basis für zukünftige wirtschaftliche Erfolge.“ Und auch Herbert Stava, Aufsichtsratspräsident ecoduna und quasi „Öko-Urgestein der Region verlieh seiner Freude über die Inbetriebnahme der Anlage Ausdruck: „Wenn man wie ich, vor acht Jahren bei ecoduna eingestiegen ist, war Geduld und Ausdauer eine wichtige Eigenschaft. Umso mehr bin ich begeistert, in welch kurzer Zeit dieses phantastische und anspruchsvolle Projekt umgesetzt wurde. Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr viele Algenprojekte angesehen und sind überzeugt, die modernste, effizienteste und produktivste Algenanlage der Welt errichtet zu haben.“      
(Claudia Stückler)

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