Hagleitner Hygiene: Desinfektionsspender-Shar...
 
Hagleitner Hygiene

Desinfektionsspender-Sharing

Hagleitner Hygiene International GmbH
In Zell am See, wo sich auch die Hagleitner Zentrale befindet, wird derzeit auf Hochtouren produziert.
In Zell am See, wo sich auch die Hagleitner Zentrale befindet, wird derzeit auf Hochtouren produziert.

Der Hygiene-Spezialist ruft in Zeiten von COVID-19 zur Solidarität auf und ermuntert Firmenkunden, ihre aktuell verwendungslosen Desinfektionsspender anderen als Leihgabe zu überlassen.

Zahlreiche Institute und Unternehmen müssen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit ihre Türen geschlossen halten. In vielen davon gibt es Desinfektionsspender, die deshalb nicht genutzt werden. Hagleitner Hygiene kontaktierte dazu nun seine über 6.000 Firmenkunden per Mail und ermunterte diese, ihre Spender anderen in diesen schweren Zeiten zu leihen. "Vielerorts bleiben Desinfektionsspender nämlich unbenutzt. Und die werden gerade im Moment besonders gebraucht, es geht um Nahversorger, Supermärkte, Ärzte – Gesundheitseinrichtungen. Zahlreiche Adressen sind angesichts der gegenwärtigen Lage mehr denn je auf Händehygiene angewiesen. Bis zu 10.000 freie Desinfektionsspender mit Stand- oder Tischfuß haben wir dabei österreichweit ermittelt – jetzt hilft jeder einzelne", so Katharina Hagleitner, die im Betrieb für das Corona-Krisenmanagement verantwortlich ist. Die Idee zu dieser Aktion kommt aus Tirol. Dort haben Beherbergungsbetriebe ihre Geräte ortsansässigen Bäckern anvertraut.

Hagleitner selbst produziert derzeit unermüdlich weiter, bis zu 21 Tonnen Desinfektionsmittel pro Tag. Dennoch kommt das Unternehmen der verstärkten Nachfrage nicht nach. Wer heute einen professionellen Desinfektionsspender bestellt, muss bis zu drei Monate auf ihn warten. Das liege an den verbauten Elektro-Komponenten, die am Weltmarkt zurzeit Mangelware sind, erklärt Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner. Desinfektionsmittel können immerhin innerhalb von drei Wochen geliefert werden.

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