Heidi Chocolat AG Niemetz Schwedenbomben : He...
 
Heidi Chocolat AG Niemetz Schwedenbomben

Heidi Chocolat übernimmt Confiserie Schwermer

Schwermer
Schwermer stellt Premium-Pralinen her. © Schwermer
Schwermer stellt Premium-Pralinen her. © Schwermer

Die österreichische Heidi Chocolat AG übernimmt den deutschen Pralinen-Hersteller Schwermer Dietrich Stiel GmbH.

Schwermer Dietrich Stiel GmbH ist ein renommierter deutscher Hersteller von Premium Pralinen und Königsberger Marzipan. Der Zukauf vergrößere die Produktionskapazitäten, stärke die Kompetenz im Premium-Pralinenbereich und verbessere die Präsenz im deutschen Lebensmittelhandel, so Heidi Chocolat. „Mit der Übernahme sehe ich Heidi Chocolat wirtschaftlich und strategisch für die zukünftigen Herausforderungen noch besser positioniert“, sagt Gerald Neumair, Verwaltungsratsvorsitzender der Heidi Chocolat AG. Nun werde auf die bisherigen Stärken aufgebaut und mittels unserer internationalen Vertriebskanäle erprobte Vermarktungskonzepte umgesetzt.

Der Firmensitz der Schwermer werde zur selbständigen Tochtergesellschaft im Firmenverbund. Ab sofort werden vom Standort Bad Wörishofen aus auch die deutschen Heidi-Kunden betreut. Das bisherige Produktportfolio unter den Marken Heidi und Schwermer wird fortgeführt. In Zukunft sind neue Produkte unter den Marken geplant: „Durch die Aufnahme der Firma Schwermer in die Heidi Familie können wir unseren Kunden zukünftig auch zusätzliche, qualitativ hochwertige Confiserie-Produkte unter der Marke Heidi anbieten“, sagt Gerald Neumair, Verwaltungsratsvorsitzender der Heidi Chocolat AG.

Die beiden Unternehmens-Standorte in Österreich verbindet eine ähnlich lange Tradition, die über 125 Jahre zurückreicht und eine durch jahrzehntelangen Familienbesitz geprägte Firmenkultur. Aber die traditionellen Produktionsverfahren gepaart mit höchster handwerklicher Kompetenz werde an beiden Standorten hochgehalten. Der geschäftsführender Gesellschafter von Schwermer Peter Stiel feierte gerade seinen 68. Geburtstag. Der Umsatz betrug im Jahr 2015 rund 5,12 Mio. Euro und war rückläufig. 

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