Helenental Kellerei: Helenental Kellerei will...
 
Helenental Kellerei

Helenental Kellerei will 2019 durchstarten

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Marketingverantwortliche Anna Kögl und Vertriebsleiter Gerhard Pfaffeneder blicken optimistisch in das kommende Jahr. © CASH/Nikolic
Marketingverantwortliche Anna Kögl und Vertriebsleiter Gerhard Pfaffeneder blicken optimistisch in das kommende Jahr. © CASH/Nikolic

Die ertragreiche Weinernte 2018 und fleißig ordernde Handelspartner könnten dabei helfen.

Nachdem sich die Winzergenossenschaft Retz-Röschitz nach rund 70-jährigem Bestehen 2012 aufgelöst hatte, kaufte im darauffolgendem Jahr der Obermarkersdorfer Winzer Manfred Bannert gemeinsam mit Steuerberater und Weinliebhaber Walther Schnopfhagen die Liegenschaft der heutigen Helenental Kellerei, die seither sukzessive modernisiert und ausgebaut wurde. Um den Vertrieb kümmert sich Gerhard Pfaffender, für das Marketing zeichnet Anna Kögl verantwortlich – ein eingespieltes Team, das zuvor beim Wagramer Weingut Franz Anton Mayer beschäftigt war.

Im November sicherte sich die Helenental Kellerei eine IFS Food 6.1 Zertifizierung. Zuvor wurde bei der WSWA Convention in Las Vegas abgeräumt: 1-mal Doppelgold, 1-mal Gold und 1-mal Silber. Gründer Manfred Bannert war mit seinen Weinen zudem auch überaus erfolgreich und sicherte sich Ende Oktober bei der AWC Vienna drei Goldmedaillen. Prämiert wurden sein Weißburgunder „Sündlasberg“ 2017, Riesling Reserve 2015 und Gelber Muskateller Trockenbeerenauslese 2015, die sich unter 12.615 eingereichten Weinen von über 1.800 Produzenten aus vierzig Ländern dem internationalen Vergleich stellten. 

Die Zeichen stehen gut
2019 wollen Bannert und Schnopfhagen mit Pfaffeneders Hilfe weiter reüssieren und die Helenental Kellerei voranbringen. Wind in den Segeln gibt’s dank der überaus ertragreichen Weinlese, die 2018 „von der Qualität und Quantität her sehr gut war", erzählt Gerhard Pfaffeneder. Und fügt hinzu: „Es liegen hervorragende Weine im Keller. Unser größter Kunde im LEH hat heuer schon früher als sonst begonnen, seine Weine abzurufen, um die Nachfrage seiner Kunden bedienen zu können. Für 2019 erwarten wir eine deutliche Steigerung des eigenen Flaschengeschäfts, da vielversprechende Verhandlungen im nationalen und internationalen LEH kurz vorm Abschluss stehen. Auch neue Märkte werden von uns in Angriff genommen.“ Der Vertriebsleiter freut sich zudem über einen Anstieg bei den Lohnfüllungen und bei Private Labelling.

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