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Henkel: Umsatz in Q2/2018 mit Höchstwert

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Hans van Bylen, Vorsitzender des Vorstands von Henkel © Henkel
Hans van Bylen, Vorsitzender des Vorstands von Henkel © Henkel

Henkel erzielt im zweiten Quartal 2018 ein starkes organisches Umsatzplus, weiter verbesserte EBIT-Marge und höhere Ergebnisse. Die gute Entwicklung kam trotz deutlich negativer Währungseffekte zustande.

Der Umsatz bei Henkel erreichte im zweiten Quartal 2018 mit 5.143 Mio. Euro einen neuen Höchstwert und stieg gegenüber dem Vorjahresquartal nominal um 0,9 Prozent. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – verzeichnete der Umsatz einen starken Anstieg von 3,5 Prozent. Akquisitionen und Divestments erhöhten den Umsatz um 3,5 Prozent. Damit ergibt sich ein Wachstum von 7 Prozent. Negative Wechselkurseffekte minderten den Umsatz um –6,1 Prozent.

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies erzielte ein sehr starkes organisches Umsatzwachstum von 5,2 Prozent. Im Unternehmensbereich Beauty Care lag die organische Umsatzentwicklung bei 0,4 Prozent. Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erreichte ein gutes organisches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Das Umsatzwachstum war auch durch ein zweistelliges Wachstum der Digitalumsätze auf Konzernebene getragen. Hier entwickelten sich die Konsumentengeschäfte besonders stark.

Die Wachstumsregionen trugen mit einer sehr starken organischen Umsatzsteigerung von 5,4 Prozent erneut überdurchschnittlich zum organischen Konzernwachstum bei. Die reifen Märkte erreichten im zweiten Quartal ein gutes organisches Umsatzplus von 2,2 Prozent. In Westeuropa zeigte der Umsatz organisch mit 0,1 Prozent eine stabile Entwicklung. Der Umsatz in Osteuropa erhöhte sich organisch um 8,2 Prozent.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (EBIT) stieg um 1,8 Prozent von 909 Mio. Euro im zweiten Quartal 2017 auf einen neuen Höchstwert von 926 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie erhöhte sich um 1,9 Prozent und stieg von 1,55 Euro im zweiten Quartal 2017 auf 1,58 Euro im zweiten Quartal 2018. Dabei hatten negative Wechselkursentwicklungen einen Einfluss von –5,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen zeigte das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie ein Wachstum von 7,7 Prozent. Das Netto-Umlaufvermögen bezogen auf die Umsatzerlöse lag mit 6,3 Prozent über dem Wert des zweiten Quartals 2017 (5,2 Prozent).

Hans van Bylen zum Ergebnis


„Auf Basis eines starken organischen Wachstums hat Henkel im zweiten Quartal trotz deutlich negativer Wechselkurseinflüsse und höherer Materialpreise eine gute Entwicklung erzielt. Der Quartalsumsatz erreichte einen neuen Höchstwert. Wir konnten die bereinigte EBIT-Marge weiter verbessern und die bereinigten Ergebnisse auf Rekordniveau steigern“, sagte Hans Van Bylen, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Unser Unternehmensbereich Adhesive Technologies erzielte ein sehr starkes organisches Wachstum, Laundry & Home Care zeigte ein gutes Wachstum und auch die Entwicklung im Bereich Beauty Care war positiv. Das organische Umsatzwachstum wurde dabei von allen Regionen getragen. Die Geschäfte in den Wachstumsregionen entwickelten sich sehr stark und auch in den reifen Märkten erzielten wir ein gutes Wachstum. Unsere Konsumentengeschäfte in Nordamerika sind zurück auf Wachstumskurs und erreichten wieder normale Servicelevel.“

Aktualisierter Ausblick für das Geschäftsjahr 2018

Für das Geschäftsjahr 2018 aktualisiert Henkel seine Prognose. Henkel bestätigt die Erwartung für das organische Umsatzwachstum des Konzerns in Höhe von 2 bis 4 Prozent. Für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies erwartet Henkel nun ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent (bisher 2 bis 4 Prozent). Für den Unternehmensbereich Laundry & Home Care geht Henkel weiterhin von einem Wachstum in der Bandbreite von 2 bis 4 Prozent aus. Für den Unternehmensbereich Beauty Care bestätigt Henkel die Erwartung eines positiven organischen Umsatzwachstums von 0 bis 2 Prozent. Henkel erwartet nun bei der bereinigten Umsatzrendite (EBIT) eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf rund 18 Prozent (bisher mehr als 17,5 Prozent). Alle drei Unternehmensbereiche werden zu dieser positiven Entwicklung beitragen.
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