ISM: Aufwärtstrend für süße Bio-Produkte
 
ISM

Aufwärtstrend für süße Bio-Produkte

Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Die internationale Süßwarenmesse ortet einen steigenden Trend hin zu süßen und salzigen Bio-Produkten. 

Auch in der kommenden ISM-Auflage 2021 wird der Bereich Bio voraussichtlich weiter wachsen und damit an Bedeutung gewinnen - trotz oder gerade wegen der Coronakrise. Denn laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stieg die Nachfrage nach Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung in den ersten drei Monaten der Coronakrise deutlich stärker als die Umsätze im Lebensmittelhandel insgesamt. Doch der Bio-Markt ist auch unabhängig von der Corona-Pandemie im Aufwind. Laut dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) haben sich seit 2010 die Ausgaben der privaten Haushalte für Bio-Produkte in Deutschland mehr als verdoppelt. In ganz Europa wurden 2018 Bio-Lebensmittel im Wert von 40,7 Milliarden Euro gekauft, in der Europäischen Union waren es 37,4 Milliarden Euro.     

Der Bio-Trend hat nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens erreicht und ist auch bei den Snacks längst angekommen, wie auch die steigenden Bio-Ausstellerzahlen widerspiegeln. Laut der Koelnmesse waren 2017 282 Aussteller mit Bio-Produkten auf der Leitmesse für Süßwaren und Snacks vertreten, im Jahr darauf stieg der Anteil sogar auf 362. Heuer feierte die Messe ihre 50. Ausgabe und verbuchte mit 425 Unternehmen und zahlreichen Bio-Produkten im Gepäck einen neuen Rekord. Insgesamt wuchs die Anzahl der Bio-Anbieter auf der Messe im Zeitraum von 2017 bis 2020 um rund 34 Prozent. Für die ISM 2021 hätten sich bis heute bereits 175 Aussteller registriert, die ihre Bio-Produkte auf der Messe vorstellen werden. 

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