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Johannes Hornig besucht Kaffeefarmer in Guatemala

J. Hornig
JOHO’s Guatemala: Johannes Hornig mit Farmer © J. Hornig
JOHO’s Guatemala: Johannes Hornig mit Farmer © J. Hornig

Der direkte Austausch mit den Farmern ist einer der zentralen Aspekte der vor einem Jahr gelaunchten Spezialitätenlinie JOHO’s von J. Hornig. Aus diesem Grund war J.-Hornig-Geschäftsführer Johannes Hornig nun zu Besuch in Guatemala.

Rund 10.000 Kilometer ist Johannes Hornig, Geschäftsführer der Österreichischen Rösterei J. Hornig, geflogen, um sich direkt an Ort und Stelle anzusehen, woher die Bohnen für JOHO’s Guatemala, einem der drei Direct-Trade-Spezialitätenkaffees aus seinem Unternehmen, kommen. In diesem Fall ist das die Region Nuevo Oriente. Hier bezieht J. Hornig den Rohkaffee von der Kooperative La Union, die nur Bohnen höchster Qualität für JOHO’s liefern.

Für die Spezialitätenlinie setzt J. Hornig nur auf Direct Trade. Der Rohkaffee wird ganz ohne Zwischenhändler direkt beim jeweiligen Produzenten gekauft, in diesem Fall von der Kooperative La Union, einem Zusammenschluss mehrerer Kleinbauern aus der Region. Farmer und Röster vereinbaren einen stabilen Abnahmepreis, der nicht den Kursschwankungen an den Handelsplätzen unterliegt. So können beide Seiten langfristig planen und ein gemeinsames Ziel verfolgen: höchstmögliche Kaffeequalität. Der direkte Austausch ist dafür eine zentrale Voraussetzung.

Bei der Aufbereitung hat sich die Kooperative für die nasse Methode entschieden. Anschließend schickt die Kooperative den Rohkaffee direkt zu J. Hornig nach Österreich. In Graz werden die Bohnen mit der traditionellen Langzeit-Trommelröstung dank der niedrigen Rösttemperaturen besonders schonend weiterverarbeitet. Diese Methode dauert länger als die klassische Industrieröstung. Allerdings können die Röstmeister die Temperatur variieren und so auf die Besonderheiten der jeweiligen Bohnen eingehen. Am Ende entsteht mit JOHO’s Guatemala ein Kaffee, der ein schokoladiges Aroma aufweist und beim Trinken eine mittlere Fülle, mit würzigem Körper und fruchtigen Noten entfaltet.

Der Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit ist J. Hornig nicht nur bei Direct Trade wichtig, das Unternehmen ist auch mit einem CSR-Projekt hervorgetreten und spendet einen Euro pro online verkauftem Kilo JOHO’s-Kaffee an ein brasilianisches Krankenhaus. Einen Bericht darüber gibt es hier zu lesen. Video-Eindrücke vom Besuch Johannes Hornigs in Guatemala sind hier zu finden.

JOHO’s Guatemala: Ernte © J. Hornig
J. Hornig
JOHO’s Guatemala: Ernte © J. Hornig
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