J. Hornig: JOHO´s: neue Produktlinie setzt au...
 
J. Hornig

JOHO´s: neue Produktlinie setzt auf Direct Trade

Philipp Lipiarski
V.l.n.r: Ismael Andrade, Johannes Hornig, Daniela Karobath (Marketagent.com) © Philipp Lipiarski
V.l.n.r: Ismael Andrade, Johannes Hornig, Daniela Karobath (Marketagent.com) © Philipp Lipiarski

Wie eine aktuelle Studie von Marketagent.com im Auftrag von der Österreichischen Spezialitätenrösterei J. Hornig bestätigt, ist Österreich ein Land der Kaffeegenießer. 84,1 Prozent trinken zumindest fallweise Kaffee.

Es zeigt sich deutlich, dass das schwarze Gold heute längst mehr als ein bloßer Muntermacher ist - 68,7 Prozent der Befragten achten sehr stark auf den Geschmack, 53,8 Prozent auf die Qualität und 40 Prozent auf den Geruch. Der Preis steht nur an vierter Stelle. Im Altersvergleich zeigt sich deutlich, dass die Jüngeren (14-29 Jahre) einen verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit (27,6 %)
und biologischen Anbau (26,7 %) legen.

„Man sieht, dass gerade die Jüngeren ihren Kaffee mit gutem Gewissen trinken möchten“, erklärt Daniela Karobath von Marketagent.com. Geschmack und Qualität stehen also im Mittelpunkt. Dazu kommt die neue Entwicklung hin zu
Nachhaltigkeit und fairen Bedingungen, die vor allem schon bei der jungen Generation von Bedeutung ist.

„All diese Punkte vereint der aktuelle Kaffee-Trend, die „Third Wave of Coffee“. Surfer auf dieser Welle bevorzugen hochwertige Produkte und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“, erklärt Johannes Hornig, Geschäftsführer des Grazer Familienunternehmens J. Hornig, das er in 4. Generation führt.

Um die aktuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kaffeetrinker erfüllen und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunft der Kaffeefarmer zu leisten, hat J. Hornig die neue Produktlinie "JOHO‘s" gelauncht - diese umfasst drei Kaffees aus Brasilien, Äthiopien und Guatemala. Die Bohnen werden im direkten Handel von den Produzenten im Ursprungsland bezogen – ganz ohne
Umwege. Das nennt man Direct Trade und bedeutet Sicherheit für Farmer und Röster. Die beiden vereinbaren einen stabilen Abnahme-Preis für den Kaffee, so können beide Seiten langfristig planen.

„Direct Trade bedeutet aber auch, dass wir uns regelmäßig mit dem jeweiligen Kaffeefarmer austauschen“, sagt Johannes Hornig. Das ist auch der Grund, warum Ismael Andrade, Kaffeebauer aus Brasilien, extra für den Produktlaunch angereist ist. „Mich verbindet mit J. Hornig, ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den bestmöglichen Geschmack aus den Bohnen herausholen“, meint Ismael Andrade.

Die neuen, edlen Kaffeesorten sind in drei Varianten zu je 250 Gramm erhältlich und im hochpreisigen Segment angesiedelt. Gespräche mit den Handelsfirmen laufen bereits.
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