Josef Manner u. Comp.: Manner kann das Ruder ...
 
Josef Manner u. Comp.

Manner kann das Ruder herumreißen

Manner/Noll

Der Wiener Süßwarenhersteller konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um 10,2 Prozent steigern, wie aus dem jüngst veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. 

Nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2021, gelang Manner trotz herausfordernder Umstände im Gesamtjahr ein Umsatzerfolg. Der österreichische Waffel- und Schnittenhersteller erzielte ein Umsatzplus von 10,2 Prozent auf 239,43 Millionen Euro (2020: 217,22 Mio. €). Dabei konnten sowohl am Heimatmarkt als auch im EU-Ausland Steigerungen verbucht werden. Die Exportquote erhöhte sich leicht auf 63,8 Prozent (2020: 62,5 %).


Das EBT lag 2021 mit 3,03 Millionen Euro über dem Vorjahreslevel, der Betriebserfolg (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) reduzierte sich gegenüber 2020 auf 2,84 Millionen Euro (2020: 3,05 Mio. €). Dieser Rückgang ist vor allem auf die Covid-19-Pandemie, gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie "eine minderwertige Lieferung eines Rohstoffes" zurückzuführen, heißt es im Geschäftsbericht. Durch die gestiegenen Umsatzerlöse ist ebenfalls die Betriebsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent gestiegen. Die nachfragebedingte Erhöhung der Warenbestände zum Ende des Jahres 2020 hat sich 2021 stabilisiert. Zeitgleich sank die Eigenkapitalquote auf 36,7 Prozent (Vorjahr: 39,7%). Der durchschnittliche Mitarbeiterstand lag bei 416 Personen und damit zum Stichtag 31.12.2021 um 1,65 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

Verkaufspreise werden steigen

Für das laufende Geschäftsjahr 2022 geht das Manner-Management davon aus, dass sämtliche Ergebnisse und Kennzahlen in Relation zu 2021 stark von den Ereignissen in der Ukraine beeinflusst werden und das Unternehmen mit stark steigenden Rohstoff- und Energiepreisen konfrontiert sein wird. Damit sind weitere Verkaufspreissteigerungen zwingend notwendig, heißt es im Geschäftsbericht. 

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