Julius Meinl: Bestes Jahr in der Firmengeschi...
 
Julius Meinl

Bestes Jahr in der Firmengeschichte

Julius Meinl
Christina Meinl, Head of Innovations und CEO Marcel Löffler
Christina Meinl, Head of Innovations und CEO Marcel Löffler

Die Julius Meinl Coffee Group verzeichnete 2019 ihr größtes Wachstum in der Unternehmensgeschichte. Auf die Coronakrise war die global vernetzte Rösterei gut vorbereitet und setzte zahlreiche Maßnahmen, um ihre Gastronomiepartner in der Krise zu unterstützen.

Mit einem Umsatz von 186 Mio. Euro (+4,5 %) und einem EBITDA von 35 Mio. Euro (+15 %) schloss die Julius Meinl Coffee Group 2019 das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Firmengeschichte ab. Das Wiener Traditionshaus konnte damit auch das zehnte Jahr infolge Wachstum generieren. Die Gruppe ist heute weltweit in mehr als 70 Ländern mit insgesamt 21 Tochterfirmen bzw. Vertriebspartnern vertreten und erzielt 80 Prozent der Umsätze im Horeca-Bereich. In Österreich, Russland und Rumänien ist Julis Meinl auch im Retail vertreten. In Österreich erzielt die Rösterei rund 25 Prozent ihrer weltweiten Umsätze und konnte 2019 ihre Markführerschaft ebenfalls weiter ausbauen, wie CEO Marcel Löffler im Rahmen eines Pressegesprächs erklärt. Die Umsatzerlöse im heimischen LEH und in der Gastronomie lagen laut Marketingleiterin Catherine Luckner mit 44,6 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Absatzzuwächse verzeichnete man vor allem im Kapselsegment mit der Inspresso-Range sowie im Mahlkaffeebereich mit den Klassikern Präsident und Jubiläum.

Coronakrise gut gemeistert

Wie stark sich die Coronakrise und der damit verbundene Totalausfall der Gastronomie in vielen Teilen der Welt auf die Bilanz 2020 auswirken wird, könne aus heutiger Sicht noch nicht beantwortet werden. Löffler rechnet mit einem Umsatzminus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.

Das Unternehmen hat sich dank globaler Präsenz und Vernetzung bereits früh auf mögliche Ausfälle aufgrund von Covid-19 vorbereitet und seine Prozesse umgestellt, um die Produktion sicherzustellen sowie um die Mitarbeiter zu schützen. Für die Horeca-Partner überlegte sich das Team von Christina Meinl, Head of Innovations bei der gleichnamigen Gruppe, viele alternative Möglichkeiten, wie to-go-Konzepte und Schulungen im Bereich Hygiene bei der Kaffeezubereitung. 


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