Café+Co: Kaffee aus Uganda
 
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Kaffee aus Uganda

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Olivia Mugabe-Mitterer und Fritz Kaltenegger © Café+Co
Olivia Mugabe-Mitterer und Fritz Kaltenegger © Café+Co

Der österreichische Kaffedienstleister schuf sich ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und bietet nun Kaffee aus Uganda an.

Das Besondere dieses Kaffees – neben seiner Qualität – ist seine Rückverfolgbarkeit bis in die Kaffeekooperative in der ugandischen Region Ankole. Die erste Containerlieferung von Rohkaffee ist bereits in Wien eingetroffen. Die Röstung der grünen Kaffeebohnen nahm die Wiener Kaffee Manufaktur Naber vor. Ab März 2019 wird dieser neue Premiumkaffee namens „Bulungi“ in den Café+Co-Automaten angeboten werden.

Ein paar Informationen zu diesem Kaffee: Er stammt aus der Banyankole Kweterana Kooperative eben in der Region Ankole im Südwesten Ugandas. Bulungi ist eine Hochlandbohne, die am Äquator auf rund 1.900 Meter Seehöhe angebaut wird. Die Kaffeesträucher wachsen auf kleinen Feldern unter den schattenspendenden Blättern der Matoke-Kochbananen und haben dadurch – man nennt das „shwadow grown – eine unverwechselbare Qualität.

Im Rahmen der Produktpräsentation fand auch eine Podiumsdiskussion über Uganda statt, zu der Café+Co-Chef Fritz Kaltenegger lud. In der Diskussion wurde das bisher kaum ausgeschöpfte Potenzial Ugandas erörtert. Die weiteren Diskutanten waren Josef Pröll (Vorstand der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI)), Helmut Bernkopf (Vorstand der Österreichischen Kontrollbank AG (OeKB)), Olivia Mugabe-Mitterer (Uganda Investment Authority) und der Künstler und Uganda-Kenner Wolfgang Böhmer.  Man war sich einig, dass österreichische Nachahmer des Café+co-Projektes in Uganda wünschenswert wären. Olivia Mugabe-Mitterer drückte das so aus: „Uganda hat ein enormes Potenzial und will Investoren für Joint Ventures gewinnen: Wir haben Rohstoffe sowie eine junge und motivierte Bevölkerung, die in ihrem Land arbeiten möchte. Wir suchen also Investoren, die Knowhow und Wertschöpfung mitbringen.“
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