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Waltham Institute/University of Cambridge

Kinder mögen Tiere mehr als Geschwister

Mars Petcare
Die Beziehung zu Geschwistern und Tieren ist komplex. © Mars Petcare
Die Beziehung zu Geschwistern und Tieren ist komplex. © Mars Petcare

Laut einer Studie der Universität Cambridge haben Kindern ein Heimtier als Gefährten lieber, als eigene Geschwister.

Die Studie bestätigt eine wachsende Menge von Daten, die belegen, dass Heimtiere einen großen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben und die sozialen Fähigkeiten und das seelische Wohlbefinden von Kindern verbessern können.

Die Kinder berichteten über starke Beziehungen zu ihren Heimtieren im Vergleich zu den Beziehungen zu ihren Geschwistern. Hundebesitzer wiesen dabei ein geringeres Ausmaß an Konflikten und eine größere Zufriedenheit auf, als dies bei anderen Heimtieren der Fall war. „Wer schon einmal ein Heimtier in seiner Kindheit geliebt hat, weiß, dass wir in ihnen Begleiter und Ansprechpartner finden", so Matt Cassells, Leiter der Studie.

"Auch wenn Heimtiere einen vielleicht nicht völlig verstehen oder verbal antworten können, vertrauten die Kinder ihren Tieren mindestens genau so viel an, wie ihren Geschwistern", erklärte Cassels. "Die Tatsache, dass Heimtiere uns nicht verstehen oder antworten, kann sogar von Vorteil sein, weil sie dadurch absolut unvoreingenommen sind." Auch Waltham-Forscherin Nancy Gee meint: "Die soziale Unterstützung, die Heranwachsende von ihren Heimtieren erhalten, könnte dem psychischen Wohlbefinden im weiteren Verlauf des Lebens durchaus förderlich sein."

Die Studie, ist im Journal of Applied Developmental Psychology erschienen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Waltham Zentrum für Heimtierhaltung und Ernährung, das wiederum zu Mars Petcare gehört, an der University of Cambridge erstellt. Die Forscher befragten Kinder im Alter von zwölf Jahren aus 77 Familien mit Heimtieren jeglicher Art und mehr als einem Kind im Haushalt.
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