Red Bull Deutschland GmbH: Kokain im Cola von...
 
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Das von Red Bull beauftragte Gutachten des österreichischen Instituts Belan konnte keine Kokain-Spuren nachweisen © Red Bull
Das von Red Bull beauftragte Gutachten des österreichischen Instituts Belan konnte keine Kokain-Spuren nachweisen © Red Bull

Zu diversen Meldungen über mit Kokain versetztes Red Bull Cola bezieht die Red Bull Deutschland GmbH wie folgt Stellung:

"Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat Bedenken betreffend der Verkehrsfähigkeit  von »Red Bull Cola« wegen der Verwendung von dekokainierten Cocablattextrakt geäußert .

Dekokainierte  Cocablattextrakte werden weltweit als Aroma in Lebensmitteln eingesetzt (siehe auch US FDA Gras Status, Aromenliste Europarat). »Red Bull Cola« sowie andere Lebensmittel, die Cocablattextrakte enthalten, gelten sowohl in der EU als auch in den USA als unbedenklich und verkehrsfähig.

Das von uns beauftragte Gutachten des österreichischen Instituts Belan hat keine Kokain-Spuren nachweisen können und steht damit in eindeutigem Widerspruch zu dem von der LIGA (nordrhein-westfälisches Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit) vorgelegten Gutachten.

Um die Bedenken auszuräumen, haben wir uns inzwischen mit unserer zuständigen Sitzbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz getroffen. Das Staatsministerium hat daraufhin beschlossen, die bisherigen Untersuchungsergebnisse amtlich zu überprüfen. Wir sind sicher, den Sachverhalt kurzfristig aufklären zu können.“
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