Schirnhofer: Konkurs abgewendet
 
Schirnhofer

Konkurs abgewendet

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Die Schirnhofer-Zentrale in Kaindorf: 200 von 280 Arbeitsplätze sind gesichert.
Die Schirnhofer-Zentrale in Kaindorf: 200 von 280 Arbeitsplätze sind gesichert.

Da den Gläubigern eine höhere Quote zugesprochen wurde, konnte nach der Millionenpleite unmittelbar nach dem Zielpunkt-Konkurs einem Sanierungsplan zugestimmt werden.

Es gibt wieder Hoffnung. Nachdem der steirische Fleisch- und Wurst-Produzent Schirnhofer exakt einen Tag nach Zielpunkt, nämlich am 1. Dezrmbrt des Vorjahres, Insolvenz angemeldet hatte, sah es definitiv nicht rosig aus. Die Betriebe der Schirnhofer Holding - Aibler in Oberwaltersdorf und Blasko Convenience in Bruck an der Mur - wurden an den Kärntner Schlacht- und Verwertungsbetrieb Marcher verkauft, der im April 2015 von der Steirerfleisch übernommene firmeneigene Schlachthof in Großsteinbach musste im Dezember geschlossen werden, die Almo-Bauern sahen einer ungewissen Zukunft entgegen, die eigenen Mitarbeiter in Kaindorf bangten um ihren Job und den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten.

Dank der Mithilfe von vier Banken und einer verhandlungsgeschickten Masseverwaltung konnte nun die Quote auf 30 Prozent erhöht und 200 von 280 Arbeitsplätzen in der Kaindorfer Schirnhofer-Zentrale gerettet werden. Um nun wirtschaftlich auch weiter in die Zukunft schauen zu können, laufen derzeit Verhandlungen mit Investoren und potenziellen Partnern auf Hochtouren.
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