Kotányi: 6.500 Quadratmeter große Photovoltai...
 
Kotányi

6.500 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach

NLK Pfeiffer
Bei der Einweihung der neuen Photovoltaikanlage mit dabei: Landtagsabgeordneter Kurt Hackl, Projektleiter Günter Bauer, Wolkersdorfs Bürgermeister Dominic Litzka, Unternehmer Erwin Kotányi, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagspräsident Karl Wilfing (v.l.).
Bei der Einweihung der neuen Photovoltaikanlage mit dabei: Landtagsabgeordneter Kurt Hackl, Projektleiter Günter Bauer, Wolkersdorfs Bürgermeister Dominic Litzka, Unternehmer Erwin Kotányi, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagspräsident Karl Wilfing (v.l.).

Ab sofort deckt das Unternehmen seinen Energiebedarf zu einem Viertel mit Solarstrom.

Nach umfassender Planung und einiger coronabedingter Verzögerungen hat der Gewürzhersteller die 6.500 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Unternehmens fertiggestellt. „Es war uns wichtig, dass wir dieses Projekt trotz der besonderen Herausforderungen auch konsequent und zügig umsetzen“, betont Firmeninhaber Erwin Kotányi.

350 Tonnen weniger CO2

2.942 Paneelen wurden dabei verbaut. "Wir haben natürlich nur dort Module verbaut, wo die Statik gesichert und der Sonneneinfall auch gut ist“, erklärt Betriebsleiter Günter Bauer, der das Projekt in Abstimmung mit dem Firmeninhaber geleitet hat. Und noch ein Faktor zeichnet für die Größe verantwortlich, so Erwin Kotányi: „Wir haben die Anlage so dimensioniert, dass sie auf unseren eigenen Energiebedarf optimal abgestimmt ist. Naturgemäß ist die Produktion sehr volatil: Im Sommer wird mitunter auch etwas mehr produziert, als gebraucht wird, und der Überschuss wird ins lokale Netz eingespeist. Im Schnitt kann Kotányi damit den Energiebedarf aus dem Netz um beachtliche 25 Prozent reduzieren. „Und das bedeutet auch, dass wir damit pro Jahr 350 Tonnen weniger CO2 emittieren“, unterstreicht der Firmeninhaber und hat auch eine Veranschaulichung für diese schwer einzuordnende Zahl von 900.000 KWh Jahresleistung: „Damit könnte man 180 Einfamilienhäuser ein Jahr lang versorgen.“

Nachhaltige Maßnahmen

Für die Umsetzung des Projekts hat Kotányi das Unternehmen Solavolta an Bord geholt, die Schalttechnik kommt von Fronius. Erwin Kotányi ist zufrieden, dass er nun mit der Solaranlage einen ganz wesentlichen Schritt setzen konnte, es werden aber sicher noch andere folgen: „Wir haben ein umfangreiches Paket an Maßnahmen zur Nachhaltigkeit geschnürt, das von der verantwortungsvollen Beschaffungspolitik über nachhaltige Logistik- und Produktionsprozesse bis hin zum Erhalt der Artenvielfalt, der Schonung von Ressourcen und dem Klimaschutz und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der Lieferkette reicht.“ Dass das Paket stimmt, zeigt auch der im Vorjahr erstmals publizierte Nachhaltigkeitsbericht, der die Jury überzeugte und gleich mit einer Silbermedaille gewürdigt wurde.
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