Kotányi: Kotányi baut Stammsitz aus
 
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Kotányi baut Stammsitz aus

APA Fotoservice / Hinterramskogler
Johanna Mikl-Leitner und Erwin Kotányi © APA Fotoservice / Hinterramskogler
Johanna Mikl-Leitner und Erwin Kotányi © APA Fotoservice / Hinterramskogler

Das Familien- und Traditionsunternehmen Kotányi setzt verstärkt auf den niederösterreichischen Standort Wolkersdorf.

Nach einer Großinvestition von drei Millionen Euro im Vorjahr investierte Kotányi im Frühjahr 2018 weitere vier Millionen Euro in eine neue Halle, die Platz für die Lagerung von 1.000 Rohwarenpaletten sowie weitere Produktionsanlagen bietet. „Mit dieser für uns bedeutsamen Investition bekennen wir uns klar zum Standort Wolkersdorf. Gemeinsam mit meinen 574 Mitarbeitern bin ich stolz darauf, damit einen weiteren Meilenstein zu setzen“, sagt Erwin Kotányi. 10.000 Tonnen Rohwaren werden jährlich am Firmensitz Wolkersdorf verarbeitet. Alle Auslandsmärkte werden von hier aus bedient.

Aus 2.000 Tonnen Pfeffer, 1.500 Tonnen Paprika und vielem mehr entstehen in Wolkersdorf pro Tag über eine Million Produkte. Der Exportanteil von 71 Prozent wird vor allem durch Russland vorangetrieben, aber auch Tschechien und Rumänien sowie der Zukunftsmarkt China haben sich 2017 mit einer Zuwachsrate im zweistelligen Bereich sehr positiv entwickelt. Weiteres Umsatzwachstum wird durch Erweiterungen des Sortimentes, abgestimmt auf die aktuellen Konsumentenwünsche und -trends, angestrebt. So brachte Kotányi in Österreich kürzlich speziell für die fleischlose Küche eine „Veggy“-Linie auf den Markt.
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