Wirtschaftskammer Niederösterreich: Lehrlings...
 
Wirtschaftskammer Niederösterreich

Lehrlingswettbewerb zu Industrie 4.0

Bereits zum dritten Mal hat der Lehrlingswettbewerb „Industrie 4.0“ der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) im WIFI St. Pölten stattgefunden.

„Der Wettbewerb beweist, dass die Lehre und unsere Lehrlinge fit für die Digitalisierung und die Wirtschaft 4.0 sind“, betonte WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Das Format wird auch bei den Berufseuropameisterschaften „EuroSkills“ im Herbst in Budapest übernommen, bei der Teilnehmer aus Deutschland, Russland und Österreich antreten werden. Und auch bei den „WorldSkills“ in Kazan nächstes Jahr ist erstmals ein Präsentationswettbewerb geplant, der bei den „EuroSkills“ 2020 in Graz fortgesetzt werden soll.

Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt unter Federführung der SMC Pneumatik GmbH. Beim Lehrlingswettbewerb „Industrie 4.0“ treten die Team in Vierergruppen an, die von einem oder mehreren Unternehmen zusammengestellt werden und über unterschiedliche Kompetenzen verfügen müssen. Insgesamt waren acht Teams am Start, eine Siegerehrung folgt im Juni. „Das vernetzte Denken und Arbeiten der jungen Menschen zeigt uns, wie zukunftsfit unsere Industriejugend ist. Die eine bestimmte Industrie 4.0-Kompetenz gibt es nicht. Wenn wir die Digitalisierung als Chance nutzen wollen, dann braucht unsere Jugend digitale und kognitive Fertigkeiten genauso wie soziale und emotionale Kompetenzen“, erklärt dazu Thomas Salzer, der Obmann der Sparte Industrie in der WKNÖ.

Gleichzeitig zum Wettbewerb haben rund 100 Teilnehmer zu einer gemeinsamen Ausbilderplattform der Industrie-Sparten von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland diskutiert. So soll unter anderem ein neuer, vierjähriger Lehrberuf „Applikationsentwicklung“ entstehen. Dafür soll es nach den Industrie-Ausbildern noch heuer eine entsprechende Verordnung geben, um nächstes Jahr mit der Lehrlingsausbildung beginnen zu können.
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