Schlumberger: Leichter Umsatzrückgang im erst...
 
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Leichter Umsatzrückgang im ersten Quartal

Foto: Schlumberger
© Foto: Schlumberger
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Der börsennotierte Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger musste im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Ebenso hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück blieb das konsolidierte Ergebnis. Ungeachtet dessen hält der Vorstand bei Umsatz und Ergebnis an den Wachstumsplänen für das laufende Jahr fest.

Der börsennotierte Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 einen leichten Umsatzrückgang um 3,9 Prozent. Der konsolidierte Umsatz der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf 48,6 Millionen Euro. In diesem Zeitraum beträgt das konsolidierte Ergebnis 50.000 Euro und liegt damit ebenfalls unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode von 360.000 Euro, in dem jedoch einmalige außerordentliche Erträge enthalten waren.

Die leichten Rückgänge sind vor allem durch eine anhaltende Konsumzurückhaltung zu erklären und durch Verschiebungen von Aktionstätigkeiten in Österreich aufgrund von Preisanpassungen, die durch die schwache Weinernte 2010 notwendig geworden sind. Das Deutschland Geschäft liegt im 1. Quartal auf Vorjahresniveau. Die niederländische Beteiligung setzt ihr Wachstum fort. Aufgrund der Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts im Sekt- und Spirituosengeschäft lassen diese Zahlen keine Rückschlüsse auf das Ergebnis des Gesamtjahres zu.

Österreich-Bekenntnis und Innovationen



"Das klare Bekenntnis zu österreichischer Herkunft und Wertschöpfung bei Sekt und eigenen Kräuterspirituosen verbunden mit höchstmöglicher, nachhaltiger Produktqualität haben weiterhin oberste Priorität im Hause Schlumberger", erklärt Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter. Erfolgreiche Innovationen wie Schlumberger Rosé Secco und Hochriegl Frizzante 8 sowie der Ausbau des alkoholfreien Bereichs, unter anderem mit den Wassermarken evian und Volvic, gepaart mit einem umfassenden Portfolio international bekannter Vertriebsmarken lassen ihn für das laufende Jahr daher an den Wachstumsplänen bei Umsatz und Ergebnis festhalten.

Der Aktienkurs der Stammaktie lag zum 30.6.2011 mit 20,90 Euro um plus 8,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Vorzugsaktie lag zum selben Zeitpunkt mit 16,79 Euro um 12,6 Prozent unter Vorjahr. Die Dividendenrendite bewegt sich auf Basis des Vorschlages des Vorstandes an die Hauptversammlung am 7. September 2011 über die Ausschüttung von EUR 0,73 je Stamm- und Vorzugsaktie mit 3,5 Prozent bzw. 4,1 Prozent auf einem attraktiven Niveau.
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