Manner: Manner wächst zweistellig und verring...
 
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Manner wächst zweistellig und verringert Verluste

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Dr. Carl Manner ist Chef des Aufsichtsrats beim Wiener Familienunternehmen. © Manner
Dr. Carl Manner ist Chef des Aufsichtsrats beim Wiener Familienunternehmen. © Manner

Der Waffelhersteller Manner wächst im ersten Halbjahr um 11,4 Prozent auf 93,9 Mio. Euro. Auch das Ergebnis konnte deutlich verbessert werden.

Anteilig konnte die Josef Manner & Comp. AG sowohl die Auslands- als auch die Inlandsumsätze steigern. Die Exportquote des Unternehmens erhöht sich von letztjährigen 59,4 Prozent auf nunmehr 60,2 Prozent.

Auch die Ertragslage verbessert sich: Das Betriebsergebnis verbesserte sich von minus 7,8 auf minus 3,1 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte von minus 7,9 auf minus 3,2 Mio. Euro zu.

Durch die Entspannung des Haselnussmarktes fiel die Steigerung der Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen mit 2,9 Prozent sehr moderat aus, teilt der Hersteller mit. Manner hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt Geld von Banken geliehen. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten um 9,1 Mio. Euro angestiegen. Die Eigenkapitalquote wurde von 25,7 auf nunmehr 28,3 Prozent erhöht.

Mit Innovationen, wie dem „Manner Knusper Müsli“, der Kaffeebeigabe „Wiener Gruß“ und anderen Produktinnovationen versucht Manner neue Bereiche zu erobern. So wird man künftig vegane Produkte auch als solche kennzeichnen. Auch personalisierte Geschenke werden bei Manner einen noch höheren Stellenwert bekommen.

Sowohl für die Rohstoffpreise als auch für die Einstandspreise von Verpackungsmaterialien erwartet der Waffelhersteller "eine Seitwärtsbewegung auf  hohem Niveau". Neben volatilen Rohstoffmärkte kommen Risiken durch Währungsschwankungen hinzu. Dennoch will Manner auf Kurs bleiben den Umsatz steigern und das Ergebnis für des Geschäftsjahres 2016 in den positiven Bereich führen. 
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