Niemetz/Manner: Manner will die Schwedenbombe
 
Niemetz/Manner

Manner will die Schwedenbombe

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® Manner
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Wie heute bekannt wurde, hat der Süßwarenhersteller Manner ein indikatives Angebot für die Übernahme des schwer angeschlagenen Schwedenbomben-Herstellers Niemetz gelegt.

Seit die traditionsreiche Wiener Süßwarenmanufaktur Niemetz Anfang Februar ein strukturiertes Sanierungsverfahren eingeleitet hat, ist der Rückhalt von Konsumenten und Lebensmittelhandel ungebrochen. Die Produktion konnte dank eingefädelter Factoring Finanzierung weiterlaufen; aktuell arbeite man kostendeckend.

Sanierungsplan präsentiert
Heute präsentierte Masseverwalter Stephan Riel den Gläubigern am Handelsgericht den Sanierungsplan des schwer angeschlagenen Unternehmens mit dem Ergebnis, dass Niemetz nachbessern müsse. Die vorgesehene 20-Prozent Quote sei zu niedrig. Weil die Gesellschafter nun zusätzliches Geld aufstellen müssen, wird der Verkauf des Schwedenbombenherstellers als alternative Lösung in Betracht gezogen.

Interessenten vorhanden
An Interessenten mangelt es jedenfalls nicht. Neben dem Süßwarenproduzenten Heindl oder Schaumrollenkönig Guschlbauer tauchte auch der Name Manner immer wieder in diversen Medienberichten auf (cash.at hat berichtet). Auf CASH-Nachfrage bestätigte Manner, ein indikatives Angebot für eine Übernahme gelegt zu haben. Details dazu sind allerdings noch nicht bekannt. Zudem würden laut Riel noch andere Angebote vorliegen.
Am 7. Mai wird endgültig über den Sanierungsplan abgestimmt.

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