Markenartikelverband: Besser mit der Marke
 
Markenartikelverband

Besser mit der Marke

Paul Ballot
v.l.n.r.: Alfred Schrott (Präsident des MAV), Günter Thumser (Geschäftsführer des MAV), Mariusz Jan Demner (DMB.) und Wolfgang Ahammer (Geschäftsführer der VFI)
v.l.n.r.: Alfred Schrott (Präsident des MAV), Günter Thumser (Geschäftsführer des MAV), Mariusz Jan Demner (DMB.) und Wolfgang Ahammer (Geschäftsführer der VFI)

Der Markenartikelverband hat die diesjährige Kampagne vorgestellt und dabei die Rolle von Marken in Zeiten der Pandemie untersucht.

Es ist bereits das 25. Mal, dass die Kampagne des Markenartikelverbandes stattfindet - 2021 unter dem Motto "Besser mit der Marke". Verbands-Geschäftsführer Günter Thumser verortet aktuell "eine Rückbesinnung zur Ursprungsfunktion der Marken: das Vertrauen der Konsumenten durch Verlässlichkeit zu gewinnen und so den Einkauf, der mit der Maske doch umständlicher geworden ist, einfacher." Ebendieses Vertrauen müsse jedoch immer wieder neu erworben werden, weshalb die Markenhersteller sich nicht nur auf ihre Tradition besinnen, sondern auch innovationsfreudig bleiben sollen. 

Aber zur Kampagne selbst: Diese wird sich wie schon im Vorjahr an einer Chat-Optik orientieren. "Das ist ja heute aktueller denn je", kommentiert Thumser. Gezeigt werden Emojis mit einem Fragezeichen danach, beantwortet durch das Bild eines Markenproduktes. Insgesamt 6.000 Touchpoints werden im Februar damit bespielt. Zudem wird es in Kooperation mit Markenguru ein Gewinnspiel bei den Online-Bannern geben.

Alfred Schrott, Präsident des Österreichischen Verbandes der Markenartikelindustrie und Vorstand Marketing und Verkauf bei Manner, lobt bei der Präsentation der Kampagne die Leistung des LEHs im vergangenen Jahr und gibt dabei einen Denkanstoß: "Stellen Sie sich vor, ihre liebsten Markenartikel wären plötzlich nicht mehr verfügbar gewesen. Das wäre ein schlechtes Signal gewesen und hätte die vorherrschende Unsicherheit verschlimmert." 

Wolfgang Ahammer, Geschäftsführer VFI (Vereinigte Fettwarenindustrie), hakt hier ein: "Um den Einheitsbrei im LEH zu vermeiden, sorgen Marken für Abwechslung. Das Sortiment schafft eben Identität. Die Aufgabe der Markenhersteller ist es dabei, hohe Standards einzuhalten, die Produktion nachvollziehbar zu gestalten und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben."

Mariusz Jan Demner von der Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann, die auch dieses Jahr wieder die Kampagne umsetzt, freut sich über das 25-jährige Bestehen der Zusammenarbeit. "Da haben sich 1997 beinharte Konkurrenten zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Seither handelt es sich um eine Kampagne der Zuversicht und des Optimismus, die auch 2021 ein Zeichen setzen möchte."

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