Beiersdorf CEE: Marktanteile trotz leichter U...
 
Beiersdorf CEE

Marktanteile trotz leichter Umsatzeinbußen ausgebaut

Grafik: Beiersdorf
Das Business von Beiersdorf in Osteuropa startete 1997 von Wien aus. Das Exportgeschäft hatte im ersten Jahr ein Volumen von vier Millionen Euro. 2009 betrug der Umsatz in der Region bereits 227 Mio. Euro.© Grafik: Beiersdorf
Das Business von Beiersdorf in Osteuropa startete 1997 von Wien aus. Das Exportgeschäft hatte im ersten Jahr ein Volumen von vier Millionen Euro. 2009 betrug der Umsatz in der Region bereits 227 Mio. Euro.© Grafik: Beiersdorf

Obwohl der Kosmetikmarkt im CEE-Raum 2009 um 2,4 Prozent gewachsen ist, musste Beiersdorf CEE, drittgrößte Business-Unit innerhalb des Beiersdorf-Konzerns, im Vorjahr einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen.

Nominal entspricht der Umsatz von 316 Mio. Euro einem Minus von 6,9 Prozent. Bereinigt um Wechselkursschwankungen und Strukturveränderungen (Abgabe von Futuro Bandagen, Medical Ungarn sowie der Bode Chemiesparte) lag der Umsatz um 0,9 Prozent unter dem des Jahres 2008. Ebenso lag der Konzernumsatz 2009 (5,748 Mrd. Euro) mit minus 0,7 Prozent leicht unter Vorjahresniveau.

Ungeachtet dessen konnte Beiersdorf CEE den Marktanteil in den vom Unternehmen betrachteten Kernkategorien von 19,1 Prozent auf 19,3 Prozent ausbauen. Die scheinbar widersprüchliche Entwicklung ist laut Beiersdorf CEE General Manager Ulrich Schmidt durch reduzierte Lagerbestände im Handel leicht zu erklären. Ein wenig dazu beigetragen hat freilich auch die erhöhte Wettbewerbsintensität im Haarpflegebereich.

Deutliche Wachstumsschübe verzeichneten die technologisch anspruchsvollen Kategorien Gesichtspflege und Sonnenschutz. Allein in Österreich konnte Beiersdorf CEE den Marktanteil bei Gesichtspflege von 31,9 auf 32,6 und bei Sonne von 43,9 auf 45,4 Prozent ausbauen. Gut behauptet hat sich 2009 auch das medizinische Hautpflegeprogramm Eucerin. Dessen Umsatz erhöhte sich im Vorjahr um 1,1 Prozent (wechselkursbereinigt sogar um 5,8 Prozent).

Kurzfristig rechnet Ulrich Schmidt mit einer weiteren Stagnation des Verbrauchs sowie einer Intensivierung des aggressiven Verdrängungswettbewerbs. Umso stärker werde der Konzern den Fokus auch künftig auf erschwingliche aber nichtsdestoweniger innovative Körperpflegeprodukten legen, so Schmidt.

Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Beiersdorf CEE Holding: "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einer Stagnation des Verbrauchs sowie einer Intensivierung des aggressiven Verdrängungswettbewerbes."© Foto: Beiersdorf
Foto: Beiersdorf
Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Beiersdorf CEE Holding: "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einer Stagnation des Verbrauchs sowie einer Intensivierung des aggressiven Verdrängungswettbewerbes."© Foto: Beiersdorf
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