Berglandmilch: Mozzarella aus Aschbach
 
Berglandmilch

Mozzarella aus Aschbach

Berglandmilch
Stephan Pernkopf, NÖ LH Stellvertreter, Mitarbeiterin Berglandmilch Werk Aschbach und Josef Braunshofer, Generaldirektor der Berglandmilch © Berglandmilch
Stephan Pernkopf, NÖ LH Stellvertreter, Mitarbeiterin Berglandmilch Werk Aschbach und Josef Braunshofer, Generaldirektor der Berglandmilch © Berglandmilch

Ab November produziert Österreichs größte Molkerei, die Berglandmilch, an ihrem Standort in Aschbach auch Mozzarella. In die Erweiterung investiert die Genossenschaft 17,5 Millionen Euro.

Die Berglandmilch erweitert ihren Standort in Aschbach (NÖ) um eine Mozzarella-Käserei und nimmt dafür 17,5 Millionen Euro in die Hand. Die Errichtung der  Mozzarella-Linie fördern Bund, Land und EU gemeinsam mit rund 1,75 Millionen Euro. Im November soll die Produktion aufgenommen werden. 40 bis 50 Tonnen Käse sollen dort dann täglich produziert werden – ein Großteil davon wird in den Export gehen. „Diese bedeutende Erweiterung des Standortes Aschbach bringt uns international wichtige neue Absatzmöglichkeiten“, erklärt Generaldirektor Josef Braunshofer.

Durch die Errichtung eines zusätzlichen Tanklagers und einer Abtankspur kommt es auch zur Erweiterung der Verarbeitungskapazität um insgesamt 150.000 Tonnen Milch, so Braunshofer. Die Berglandmilch steht im Eigentum von 11.000 Bauern und verarbeitet als größte Molkerei Österreichs pro Tag rund eine Million Liter Milch. Künftig wird die tägliche Verarbeitungsmenge sogar auf 1,5 Millionen Liter steigen. Am Standort in Aschbach sind rund 460 Mitarbeiter beschäftigt, mit der Inbetriebnahme des Mozzarella-Werks kommen 20 weitere Arbeitsplätze hinzu.

„Eine starke bäuerliche Milchwirtschaft braucht eine starke milchverarbeitende Wirtschaft und umgekehrt. Kräftige Investitionen von rund 17,5 Millionen Euro der Berglandmilch-Genossenschaft in Aschbach stärken den Standort im Mostviertel und erhöhen die Rohmilch-Kapazitäten. Das belebt die Wirtschaft in der Region, schafft und sichert Arbeitsplätze und kommt nicht zuletzt auch den Bäuerinnen und Bauern zugute, “ freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Anton Kasser, Bürgermeister von Allhartsberg und Stephan Pernkopf mit Josef Braunshofer © Berglandmilch
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Anton Kasser, Bürgermeister von Allhartsberg und Stephan Pernkopf mit Josef Braunshofer © Berglandmilch
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