Nestlé: Nestlé mit durchwachsener Halbjahresb...
 
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Nestlé mit durchwachsener Halbjahresbilanz

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Mark Schneider, Chief Executive Officer, Nestlé S.A.© Nestlé
Mark Schneider, Chief Executive Officer, Nestlé S.A.© Nestlé

Für das erste Halbjahr 2017 gibt Nestlé ein organisches Wachstum von 2,3 Prozent bekannt. Dieses ergibt sich aufgrund des internen Realwachstums von 1,4 Prozent sowie 0,9 Prozent Preisanpassungen. Der Umsatz reduzierte sich durch Nettoveräußerungen (-2,3 %) und Wechselkurseffekte (-0,3 %) auf 43 Mrd. CHF.

"Das organische Wachstum im ersten Halbjahr entsprach nicht vollkommen unseren Erwartungen. Während das Volumenwachstum am oberen Ende der Branche liegt, bleiben Preisanpassungen eher schwach", erklärt Mark Schneider, Nestlé CEO. Generell sei man aber mit dem Fortschritt im ersten Halbjahr bei der erreichten Wertschöpfung zufrieden, wie Schneider weiter ausführt: "Asien und Afrika bestätigten ihre positive Wachstumsdynamik. Westeuropa verzeichnete einen Volumenrückgang, den wir als grösstenteils vorübergehend bewerten. Nordamerika und Lateinamerika erzielten eine leichte Verbesserung im organischen Wachstum, hauptsächlich getrieben durch Volumen. Unsere Geschäfte, in den Bereichen Kaffee, Wasserprodukte und Produkte für Heimtiere, bestätigten ihr Wachstumspotenzial mit soliden Ergebnissen im ersten Halbjahr."

Operatives Ergebnis unverändert, Reingewinn legte zu
Das operative Ergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 6,8 Mrd. CHF mit einer stabilen Marge von 15,8 Prozent, die bei konstanten Wechselkursen um 10 Basispunkte anstieg. In der Nestlé Aussendung anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen heißt es dazu: "Projekte zur Effizienzverbesserung, Preisanpassungen und Portfoliomanagement brachten 100 Basispunkte an zusätzlichem Wert. Allerdings wurden diese Vorteile durch einen ungefähr gleichwertigen Anstieg der Inputkostenabsorbiert, nachdem unser Warenkorb an Rohstoffen zum ersten Mal in zwei Jahren von Inflation betroffen war. Ausgaben in für Konsumenten sichtbares Marketing nahmen nur geringfügig ab."

Ausblick für 2017 bestätigt
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2017 wurde mit einem organischen Wachstum in der unteren Hälfte der 2-4 Prozent Spanne bestätigt. Laut Aussendung komme es zur Steigerung der Profitabilität zu einer erheblichen Erhöhung der Restrukturierungskosten. "Wir erwarten deshalb eine stabile Ergebnismarge bei konstanten Wechselkursen. Wir erwarten, dass sowohl der zugrunde liegende Gewinn je Aktie bei konstanten Wechselkursen als auch die Kapitaleffizienz steigen werden."
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