Tesla: Netzwerk an Ladestationen für den „Meg...
 
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Netzwerk an Ladestationen für den „Megacharger“

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Gemeinsam mit Unternehmen wie PepsiCo, Anheuser-Busch oder UPS will Tesla an Terminals arbeiten, die Kraftfahrzeuge innerhalb einer halben Stunde aufladen können.

Der E-Fahrzeug-Hersteller Tesla will für sein Elektro-LKW-Modell Semi in Zusammenarbeit mit einigen namhaften Unternehmen größere Ladestationen bauen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, die bei Unternehmen wie PepsiCo, Anheuser-Busch oder United Parcel Service (UPS) nachgefragt hat. Laut Pepsi-Verantwortlichen Mike O’Connell wurden bereits Treffen mit Tesla abgehalten, um über etwaige Pläne zu sprechen. Im Raum steht der Plan, sich die Ladestationen mit anderen Unternehmen zu teilen, wie Reuters berichtet. Anheuser-Busch plant derzeit, 40 eigene Ladestationen für den Tesla Semi in der Nähe großer Brauereien oder anderen Schlüsselpunkten zu installieren. Des Weiteren hat aber auch Tesla eigene Stationen geplant, an denen Elektroenergie verkauft werden soll. Mit den sogenannten „Megachargern“ soll die Batterie der Fahrzeuge innerhalb von 30 Minuten aufgeladen werden.

Jedoch wird bezweifelt, dass sich die Pläne von Tesla so einfach umsetzen lassen: Nachdem die Beschleunigung bei der Produktion der Tesla 3 Modelle ins Stocken geraten ist, wird von vielen angezweifelt, dass Tesla die Semi Modelle 2019 ausliefern kann. Durch den Bau der Megacharger entstünden zusätzliche Kosten. Nach Schätzungen von US-Verkehrsbehörden würde eine Ladestation für sechs Fahrzeuge rund 249.000 US-Dollar kosten. Reuters hat zudem bei Analysten und Verantwortlichen der Autoindustrie nachgefragt, deren Aussagen zufolge sich diese Summe durch Zusatzkosten um ein Vielfaches erhöhen könnte.
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