Heidi Chocolat Niemetz Schwedenbomben/ARA: Um...
 
Heidi Chocolat Niemetz Schwedenbomben/ARA

Umwelt-Vorreiter Schwedenbombe

APA
Präsentierten die neue rePET-Verpackung für Schwedenbomben, Manja und Swedy: v.l.: Roland Fehringer/c7-consult, Gerhard Schaller/Niemetz und Christoph Scharff/ARA
Präsentierten die neue rePET-Verpackung für Schwedenbomben, Manja und Swedy: v.l.: Roland Fehringer/c7-consult, Gerhard Schaller/Niemetz und Christoph Scharff/ARA

Die Pressekonferenz war zwar coronabedingt virtuell, jedoch nicht minder inhaltlich gewichtig. Gerhard Schaller, Geschäftsführer der Heidi Chocolat AG Niemetz, verkündete dabei einen auch konzernpolitisch wichtigen Schritt in die Zukunft: "Sowohl die Schwedenbomben als auch Manja und Swedy werden ab sofort auf umweltfreundliches rePET umgestellt." Der Hauptgrund dafür läge in der hohen Bedeutung der Nachhaltigkeit für den gesamten Konzern, was ja nicht nur Rohstoffe betrifft, sondern eben auch die Verpackung. Oberstes Gebot dabei sei aber auch die Produktsicherheit, da ja die Schwedenbomben direkten Kontakt zur Verpackung haben. Daher war eine positive Ökobilanz, die vier Kriterien berücksichtigt - den Carbon Footprint, die Versauerung, den Sommersmog und die Überdüngung des Frischwassers - Voraussetzung für einen Umstieg auf rePET.
Hiezu Roland Fehringer, Geschäftsführer des derlei Prüfungen durchführenden Unternehmens c7-consult: "Alle vier Kriterien zeigen signifikante Vorteile von rePET gegenüber der alten Verpackung PET."
Vorteile, die auch ARA-Vorstand Christoph Scharff im Sinne der Kreislaufwirtschaft bestätigt: "Da wir ja permanent auf der Suche nach Umsetzungen der EU-Vorgaben, innerhalb von fünf Jahren unser Recyclingvolumen von Kunststoffen quasi zu verdoppeln, ist rePET eine sehr gute Möglichkeit diesen Zielen näher zu kommen."
rePET, bereits bei Mineralwasser- und Milchflaschen im Einsatz, kann ganz einfach im gelben Sack, in der gelben Tonne entsorgt werden und fließt somit wieder in den Recycling-Kreislauf zurück.
Niemetz wollte zwar keinen exakten Betrag nennen, doch die investierte Summe für die Umstellung der Verpackungen uf rePET "liegt", so Schaller, "im sechsstelligen Bereich und erhöht unsere Verpackungskosten um zehn Prozent". Was sich jedoch nicht unmittelbar auf etwaige Preiserhöhungen auswirkt. "Allerdings", so Schaller weiter, "in absehbarer Zeit werden wir nicht umhin können, die Preise anzupassen, da Rohstoffe teurer wurden, genau so wie Lohnkosten, die Fairtrade-Gebühren usw. und wir seit fünf Jahren die Preise stabil gehalten haben."


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