NÖM/BWB: NÖM wegen Preisabsprachen verurteilt
 
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NÖM wegen Preisabsprachen verurteilt

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Ende November wurde der Milchverarbeiter NÖM AG vom Kartellgericht wegen Preisabsprachen mit dem Lebensmittelhandel zu einer Geldstrafe in Höhe von 583.200 Euro verurteilt.

Die Geldbuße wurde verhängt, weil die NÖM AG im Zeitraum zwischen 2007 und 2012 die Kurant- und Aktionspreise bestimmter Molkereiprodukte mit dem Lebensmittelhandel abgestimmt hat. Dies teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) heute in einer Aussendung mit. Dort heißt es im Detail: "Das Kartellgericht hat am 26.11.2014 eine Geldbuße in der Höhe von EUR 583.200 Euro gegen die NÖM AG wegen vertikalen Abstimmungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel und in sehr geringem Ausmaß auch mit dem Lebensmittelgroßhandel, verhängt." Der Molkereikonzern hat das Urteil akzeptiert, womit die Entscheidung rechtskräftig ist und dem Antrag der BWB entspricht. Im Gespräch mit der APA untermauert NÖM-Geschäftsführer Alfred Berger, dass Preisabsprachen im Unternehmen der Vergangenheit angehören. Damals sei es üblich gewesen, über Aktionspreise zu sprechen. Jetzt gehe es in Gesprächen mit dem Handel nur noch um den Zeitpunkt einer Aktion, aber nicht mehr um den Aktionspreis.

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