Glatz GmbH & Co KG: Nuri-Produktion vorüberge...
 
Glatz GmbH & Co KG

Nuri-Produktion vorübergehend eingestellt

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Nuri Sardinen sind derzeit Mangelware, bis sich die Fischbestände in Spanien und Portugal wieder erholt haben.
Nuri Sardinen sind derzeit Mangelware, bis sich die Fischbestände in Spanien und Portugal wieder erholt haben.

Seit 15. Dezember gilt in Portugiesischen und Spanischen Gewässern ein Sardinenfangverbot, was einen Stop der Nuri Sardinen-Produktion in der Manufaktur in Pinhais im portugiesichen Matosinhos zur Folge hat.

Der Fischfang wird vorerst bis Mitte März ausgesetzt, damit sich die Fischbestände erholen können, denn das haben sie in den letzten 10 Jahren unglücklicherweise nicht mehr in ausreichendem Umfang getan.

"Das Verbot ist der einzig richtige Schritt, dem Fischbestand zu Erholung zu verhelfen, aber leider tragisch für Nuri – denn Nuri steht nun einmal für fangfrische Sardinen, die vor den Küsten Portugals gefangen wurden. Die letzten Lagerbestände wurden an den Handel ausgeliefert und die ersten Konsumentenanfragen aufgrund von leeren Regalen waren bereits im Jänner unvermeidlich", erklärt Jakob Glatz, Geschäftsführer der Firma Glatz und Alleinimporteur der begehrten gelben Sardinendosen in Österreich.


Um die Produktion in Portugal aufrecht zu erhalten und den Nuri Fans eine bestmögliche Ausweichmöglichkeit zu bieten, wird ab sofort bei Pinhais ein Alternativprodukt hergestellt: Die Rezeptur von Nuri wird eins zu eins übernommen, jedoch wird Tiefkühlware verwendet. Der Artikel wird Nuri ähnlich sehen, aber einen anderen Markennamen des Herstellers tragen – Jamis. Billa, Merkur und Penny werden diesen Artikel in die Regale nehmen, bis Nuri wieder produziert werden kann.
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