Österreich Wein Marketing: Fruchtbetont und a...
 
Österreich Wein Marketing

Fruchtbetont und ausgezeichnet

ÖWM/Marcus Wiesner
Dank des milden Herbstes konnte die Weinlese ohne Probleme vonstatten gehen.
Dank des milden Herbstes konnte die Weinlese ohne Probleme vonstatten gehen.

Voriges Jahr fand die Weinlese in Österreich so früh statt wie nie zuvor, heuer herrschten wieder normale Verhältnisse.

In Zeiten des Klimawandels wird den Ernteterminen welcher Früchte auch immer vermehrt Aufmerksamkeit zuteil. Das Jahr 2019 war zwar warm und hatte lange Trockenperioden, was einerseits eine sehr gute Traubenreife, aber nur eine durchschnittliche Menge brachte. Das ist aber kein Nachteil, denn durch die darauffolgenden kühlen Herbstnächte war für exzellente Fruchtigkeit und eine gute Säurestruktur gesorgt.

In Ostösterreich war die Weinernte überdurchschnittlich gut, was auch daran lag, dass die Trauben gesund und vollreif waren. In Niederösterreich blieb man, die Quantität betreffend, etwas unter dem Leseertrag des Vorjahrs, ebenso im Burgenland und in Wien. Dafür aber lassen die derzeit verfügbaren Jungweine – es gibt bereits den „Jungen Wiener“ – darauf schließen, dass der 2019er ein ausgezeichneter Jahrgang werden wird. In der Steiermark folgte auf den kältesten Mai der heißeste Juni mit einer sehr kurz dauernden Rebblüte ein eher trockener Sommer. Gerade einmal ausreichender Regen hat zwar den Wassermangel in den Böden kompensiert, kalte Nächte aber bremsten das Wachstum der Reben. Im Gegensatz zu anderen Weinbaugebieten führte der Regen in der Steiermark als einzigem Bundesland nach aktuellen Schätzungen zu einer etwas größeren Erntemenge als 2018.
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