Österreichisches Sektkomitee/Tag des Sekts: S...
 
Österreichisches Sektkomitee/Tag des Sekts

Sekt, Sport und Silent Tasting

Österreichisches Sektkomitee/Christine Miess
Der neue Botschafter für den österreichischen Sekt ist gekürt! v.l.: Mag. Benedikt Zacherl, Österreichisches Sektkomitee; Rainer Pariasek, ORF Fussball-Moderator, Herbert Prohaska, Fußballlegende und Sektbotschafter; Michael Malat, Winzer und Sekthersteller.
Der neue Botschafter für den österreichischen Sekt ist gekürt! v.l.: Mag. Benedikt Zacherl, Österreichisches Sektkomitee; Rainer Pariasek, ORF Fussball-Moderator, Herbert Prohaska, Fußballlegende und Sektbotschafter; Michael Malat, Winzer und Sekthersteller.

Die Österreichische Sektgala fand 2020 erstmals im Rahmen eines "Silent Tastings" als individuelle Verkostung statt. Herbert Prohaska wurde als neuer Botschafter für den österreichischen Sekt vorgestellt.

2020 ist alles anders und lässt auch den österreichischen Tag des Sekts nicht wie gewohnt sprudeln. Veranstaltungen wurden abgesagt und auch die Sektgala war leiser als sonst - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die wurde dieses Jahr als "Silent Tasting" abgehalten - dem Sekttgenuss tat das aber keinen Abbruch.

Österreichischer Sekt, das ganze Jahr

Dem Tasting vorgelagert war ein Überblick über die positiven Entwicklungen am Sektmarkt. Dem Podium gehörten Schlumberger-Geschäftsführer Benedikt Zacherl stellvertretend für den Vorsitzenden des Österreichischen Sektkomitees Herbert Jagersberger, Chris Yorke, GF Österreich Wein Marketing, und Winzer Michael Malat an. Zacherl berichtete über die erfreuliche Marktentwicklung, die er auch in der Abschaffung der Schaumweinsteuer begründet sieht, und geht in den nächsten Jahren von einem entsprechenden Wachstum aus. Aber auch unabhängig liegt Schaumwein im Trend. Wachstumstreiber ist einmal mehr der Sekt und dabei kommt vor allem Rosé immer besser an, mit einem Wachstum von 32 Prozent im Absatz im Lebensmittelhandel. Dem folgte ein Aufruf an die Konsumenten sowie an die Entscheider in Gastronomie und Handel, verstärkt auf rot-weiß-rot zu achten. "Österreichs Sekthersteller bieten hervorragende Produkte, die sich international auf allen Ebenen messen können. Die Sektpyramide bietet zudem eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe beim Kauf. Und mit dem Griff zu heimischen Produkten bleibt Wertschöpfung im Land erhalten, die auch Arbeitsplätze sichert."

Chris Yorke, Geschäftsführer der ÖWM, fügt dem hinzu: "Bereits bei meiner Ankunft in Österreich war ich von der Qualität und der Vielfalt der österreichischen Sekte beeindruckt. Dieser Eindruck hat sich mittlerweile mehr als bestätigt! Sekt wird in Österreich noch immer vor allem bei Feierlichkeiten serviert, dabei sind diese prickelnden Besonderheiten grandiose Speisenbegleiter – und zwar übers ganze Jahr hinweg. Das zu kommunizieren ist sicherlich eine unserer zukünftigen Aufgaben. Ich bin überzeugt, dass dadurch mehr und mehr Konsumenten zu unseren grandiosen Sekten greifen werden, wenn sie einen genussvollen Moment in ihren Alltag zaubern wollen! Zudem gilt es auch die heimische Hotellerie für unsere tollen Sekte zu begeistern, hier haben wir noch viel Potenzial."

Auch Winzer Michael Malat sieht den Trend zum Sekt als ganzjähriges Produkt, nicht nur für besondere Anlässe, obwohl es noch Luft nach oben gibt. Für den Jahrgang 2020 erwartet er trotz oder gerade wegen der besonderen Witterungsbedingungen ein tolles Genusserlebnis. Die Verschiebung der Reife in den Zeitraum mit bereits kühleren Nächten begünstigte die Aromaeinlagerung in den Beeren sowie eine gute Balance aus ausreichend Zuckerkonzentration höheren Säurewerten und entsprechend niedrigeren pH-Werten – ideale Voraussetzungen also für Sektgrundwein. Österreich weit werden dieses Jahr rund 2,3 Millionen Hektoliter Wein erwartet, etwa zehn Prozent davon werden – mit steigender Tendenz – versektet.

Herbert Prohaska ist neuer Sekt-Botschafter

Erstmals im österreichischen Sektkomitte gesellt sich zum Schaumwein der Sport. Herbert Prohaska wird neuer Sektbotschafter, denn Teamspieler zu sein und sich am nationalen und internationalen Markt zu messen, ist auch für die österreichischen Sekthersteller zentraler Erfolgsfaktor, heißt es. "Wir freuen uns, dass Herbert Prohaska zu seinen vielen Ehrentiteln, wie Jahrhundertfußballer oder Fußballer des 20. Jahrhunderts nun auch Österreichischer Sektbotschafter annimmt. Er steht für österreichische Tradition und Lebensart, welche auch mit kulinarischem Genuss verbunden sind", so Herbert Jagersberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees, über das frisch gekürte Sekt-Testimonial. Und Herbert Prohaska über seine Motivation: "Österreichischer Wein und Sekt: Wovon man selbst überzeugt ist, dafür kann man gut Botschafter sein!". Er ergänzt in seiner Funktion Sektbotschafterin Maria Großbauer.

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