Ottakringer Getränke AG: Ottakringer Konzern ...
 
Ottakringer Getränke AG

Ottakringer Konzern gliedert weitere Unternehmen ein

Ottakringer
Sigi Menz, Vorstandsvorsitzender der Ottakringer Getränke AG © Ottakringer
Sigi Menz, Vorstandsvorsitzender der Ottakringer Getränke AG © Ottakringer

Die Ottakringer Getränke AG hat sich um vier Unternehmen vergrößert.

Konkret kaufte man von der Ottakringer Holding (im Besitz der Familien Wenckheim, Menz, Trauttenberg und Pfusterschmid) folgende Firmen: den Getränke-Fachhandel Kolarik & Leeb GmbH (74 %), die ungarische Brauerei Pecsi Sörfözde zrt (90,43 %), den Wein- und Spirituosen-Fachhandel Del Fabro Gesellschaft m.b.H. (50 %) und den Gastronomie-Logistiker Trinkservice GmbH VGV (100 %). Der Kaufpreis betrug insgesamt rund 16 Millionen Euro.

Der Ottakringer Getränke-Konzern, der bisher aus der Ottakringer Brauerei AG, der deutschen Innstadt Brauerei AG und der Vöslauer Mineralwasser AG bestand, konnte sein Unternehmensportfolio mit den Zukäufen um die Handels-Komponente erweitern.

Der konsolidierte Konzern-Umsatz dürfte sich durch die Zukäufe im Jahr 2011 um 37 Prozent von 160 Millionen Euro auf rund 220 Millionen Euro erhöhen. Die Mitarbeiterzahl des Familien-Konzerns steigt von 365 auf 820 Kollegen und Kolleginnen.

„Nun haben wir alle Unternehmen, die schon bisher zum Familienbesitz gehörten, unter dem Dach der Ottakringer Getränke AG. Strategisch sind wir damit gut aufgestellt“, sagt Konzern-Chef Sigi Menz.

Externe Zukäufe werden laufend sondiert, ein Abschluss steht aber noch nicht bevor. Menz: „In diesen turbulenten Zeiten und angesichts der EU-Finanzkrise gelten unsere wirtschaftlichen Prioritäten umso mehr: Solide Bodenhaftung und Nachhaltigkeit made in Austria.“

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