PepsiCo: Pepsi vor Übernahme von SodaStream
 
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Pepsi vor Übernahme von SodaStream

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Der Deal soll durch einen Verkauf in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar realisiert werden. Beide Unternehmen sind sich einig, der Abschluss wird mit Jänner 2019 erwartet.

Einer der größten Getränke- und Lebensmittelkonzerne der Welt könnte bald SodaStream übernehmen. Nach Presseinformationen vonseiten PepsiCo will das Unternehmen den Getränkesprudler für 3,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Geboten wurden 144 US-Dollar pro Aktie, das ist ein Wert, der 32 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienkurs der letzten 30 Tage liegt.

Damit geht Pepsi einen weiteren Schritt seiner „Performance with Purpose“-Initiative, mit der man gesündere und umweltfreundlichere Produkte auf den Markt bringen will. „SodaStream ergänzt unser Business vollkommen und erweitert dieses um eine In-Home Getränkelösung rund um den Globus“, wie Ramon Laguarta, CEO und Präsident von PepsiCo in der Aussendung verlautbaren lässt. SodaStream-CEO Daniel Birnbaum äußert sich zum bevorstehenden Geschäft wie folgt: „Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von SodaStream. Es freut mich für unser Team, dass wir mit den Ressourcen von PepsiCo den nächsten Level erreichen können. Das sind großartige Neuigkeiten für unsere Konsumenten, Mitarbeiter und die weltweiten Handelspartner.“

Weltweite Wachstumsraten
Der Deal mag trotzdem so manchen überraschen: Vor allem in seiner Unternehmenskommunikation und seinen Werbe-Spots trat SodaStream als Gegner der großen Getränkekonzerne auf. SodaStream profitiert von einem stetigen weltweiten Wachstum, so auch in Österreich, wo man seit 2011 den Absatz der Wassersprudler verachtfacht hat, wie Ferdinand Barckhahn, General-Manager SodaStream DACH, in einer Aussendung erklärt. Aktuell konnte SodaStream im zweiten Quartal 2018 ein Umsatzplus von 51,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum einfahren. Im gleichen Zeitraum konnte man die europaweiten Umsätze um 33 Prozent auf 108 Millionen US-Dollar steigern, weltweit wurden 172 Millionen US-Dollar umgesetzt.

Der Kauf wurde einstimmig von den Vorständen beider Unternehmen beschlossen. Der Abschluss wird mit Jänner 2019 erwartet.
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