PET to PET Recycling Österreich: PET to PET A...
 
PET to PET Recycling Österreich

PET to PET Anlage feiert 10-jähriges Bestehen

Andi Bruckner
Waren bei der 10-Jahres-Feier vor Ort (v.l.n.r.): Christian Strasser (Geschäftsführer PET to PET ), Werner Huf (Bürgermeister Müllendorf), Astrid Eisenkopf (Landesrätin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Burgenland) und Christoph Scharff (Vorstand ARA). © Andi Bruckner
Waren bei der 10-Jahres-Feier vor Ort (v.l.n.r.): Christian Strasser (Geschäftsführer PET to PET ), Werner Huf (Bürgermeister Müllendorf), Astrid Eisenkopf (Landesrätin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Burgenland) und Christoph Scharff (Vorstand ARA). © Andi Bruckner

In Müllendorf werden jährlich 21.900 Tonnen PET-Flaschen zu neuen Behältern wiederverwertet. Vor Ort waren namhafte Vertreter der Branche sowie aus Wirtschaft und Politik geladen.

Am 25. August 2017 feierte die PET to PET Anlage in Müllendorf ihr 10-jähriges Jubiläum. Auf den Tag genau wurde damals die Recycling-Anlage für PET-Flaschen eröffnet. Seitdem wird der Recycling-Prozess laufend optimiert. So werden jährlich 21.900 Tonnen PET-Flaschen verwertet. „Unser Ziel ist es, dass die PET-Flasche so lange wie möglich im Kreislauf bleibt“, betonte DI Christian Strasser, Geschäftsführer der PET to PET Recycling Österreich GmbH, bei seiner Rede zu Beginn der Feier. Man blicke „mit Stolz auf die vergangenen zehn Jahre zurück“. So können 30 bis 50 Prozent des Materials einer alten Flasche zu einer neuen wiederverwertet werden.

Für ARA-Vorstand Dr. Christoph Scharff vereint die Anlage die beiden Komponenten Verantwortung und Kreislauf. Mit der Coca-Cola HBC Austria, Rauch, Spitz, Egger und Vöslauer sind fünf große Getränkeherstellern an der Anlage beteiligt, die 24 Stunden lang in Betrieb ist und nur wenige Tage im Jahr geschlossen hat. „Die Unternehmen haben hier ordentlich Geld in die Hand genommen, Arbeitsplätze geschaffen und die Grundlage dafür geschaffen, dass Rohstoffe wiederverwertet werden“, so Scharff. Den Faktor Arbeitsplätze betonte auch Werner Huf, Bürgermeister von Müllendorf. „Hier gehen Wirtschaft und Umwelt Hand in Hand. Beides ist wichtig für die Entwicklung unseres Landes. Wir übernehmen Verantwortung auch für künftige Generationen“, sagte Mag. Astrid Eisenkopf, Landesrätin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Burgenland. Es werde versucht, mit Hilfe von Kampagnen „in Sachen Recycling auf Bewusstseinsbildung zu setzen, vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen“.
stats