Privatbrauerei Zwettl: Privatbrauerei Zwettl ...
 
Privatbrauerei Zwettl

Privatbrauerei Zwettl weiter erfolgreich

Privatbrauerei Zwettl / Stefan Liewehr
Karl Schwarz, Chef der Privatbrauerei Zwettl © Privatbrauerei Zwettl / Stefan Liewehr
Karl Schwarz, Chef der Privatbrauerei Zwettl © Privatbrauerei Zwettl / Stefan Liewehr

Die Privatbrauerei Zwettl und die zum Unternehmensverbund gehörende Bierwerkstatt Weitra konnten auch 2017 an die Erfolge der Vorjahre anschließen.

Drei wichtige Bilanzzahlen: Insgesamt hat man 23,9 Millionen Euro umgesetzt, der Gesamtausstoß lag bei 206.900 Hektolitern, davon knapp 187.700 Hektoliter Bier. Die Position in der heimischen Gastronomie konnte gefestigt werden, im vergangenen Jahr erzielte Zwettler Bier mehr als die Hälfte seines Betriebsergebnisses mit Gastrokunden. Traditionell stark ist das Geschäft in Ostösterreich: Bereits jedes vierte im Waldviertel abgefüllte Bierfass wird in der Wiener Gastronomie konsumiert.

„Wir sehen, dass hier die Nachfrage nach wie vor steigt und immer mehr Gastwirte Zwettler Bier auf ihre Getränkekarte nehmen möchten. 2017 konnten wir mehr als 110 neue Gastronomen, darunter das Yamm! im ersten Bezirk, das Oben auf dem Dach der Wiener Hauptbücherei, Schmid’s in Krems sowie das GASThouse im Golfclub in Lengenfeld als neue Vertriebspartner gewinnen“, berichtet Mag. Karl Schwarz, Geschäftsführer und Inhaber des Traditionsbetriebes, zufrieden.

Bierwerkstatt Weitra: Kapazitäten werden ausgebaut

Stark entwickelt hat sich die Bierwerkstatt Weitra, die vor 15 Jahren in die Privatbrauerei Zwettl integriert wurde. Mittlerweile ist mit einem Ausstoß von 15.000 Hektolitern die Kapazitätsgrenze in der Produktion erreicht, daher werden die entsprechenden Vorkehrungen getroffen, um die nach wie vor steigende Nachfrage künftig bedienen zu können. „Hatte Weitra Bräu vor unserer Übernahme nur lokale Bedeutung, wird heute bereits mehr als zwei Drittel der Menge außerhalb des Waldviertels abgesetzt und hier vor allem in Wien,“ so Schwarz.

Spezialbiere und alkoholfreie Getränke mit Regionalitätsbezug

Stark nachgefragt waren die handwerklich gefertigten Spezialbiere, Stichwort „Craft-Beer-Boom“. Ein Beispiel dafür ist das belgische Witbier „Young Symphony“, das im Vorjahr von zwei im Haus ausgebildeten Jungbrauern quasi als „Gesellenstück“ eingebraut wurde. Das Unternehmen brachte aufgrund des großen Erfolges der Eigenlimonade KORL mit MITZI 2017 ein weiteres alkoholfreies Getränk auf den Markt, das dem Trend nach regionalen Produkten für regionale Märkte entspricht. Die Limonaden waren sowohl in der Gastronomie als auch bei Veranstaltungen stark nachgefragt: 650.000 Flaschen wurden verkauft, das entspricht einem Plus in diesem Segment von 51,8 Prozent. Ebenfalls bedienen wird man bei Zwettler den aktuellen Trend und die Nachfrage nach naturtrüben Bieren in der Mehrwegflasche. Ab März 2018 wird daher das Zwettler Zwickl erstmals auch im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sein, und zwar in der 0,5-Liter-Mehrwegflasche im 6er-Träger sowie im 5-Liter-Partyfass.
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