ProWein 2017: ProWein 2017 bricht Rekorde
 
ProWein 2017

ProWein 2017 bricht Rekorde

6.500 Aussteller aus 60 Ländern und 58.000 Fachbesucher, darunter überwiegend Entscheidungsträger, besuchten die ProWein 2017 in Düsseldorf.

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Auch die diesjährige ProWein stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass sie die weltweit bedeutendste Business-Plattform für die internationale Wein- und Spirituosenbranche ist. Über 6.500 Aussteller aus mehr als 60 Nationen - so viele wie nie zuvor – präsentierten vom 19. bis 21. März in Düsseldorf ihre Weine, Schaumweine und Spirituosen. Die meisten von ihnen kamen aus Italien (1.600) und Frankreich (1.500), gefolgt von Deutschland (1.000), Übersee (600), Österreich (350), Spanien und Portugal. Unter den Ausstellern war auch ein prominentes Gesicht. Sänger Sting präsentierte höchstpersönlich die Weine aus seinem Weingut Il Palagio aus der Toskana.

Neue Rekorde stellte die Messe auch hinsichtlich der Besucherzahlen auf: 58.500 Fachbesucher aus 130 Ländern reisten heuer zur ProWein (2016: 55.700 aus 126 Ländern). Mindestens zwei Drittel der Fachbesucher zählten zu den Top-Entscheidern ihrer Unternehmen und kamen mit „klaren Investitionsabsichten nach Düsseldorf“, heißt es von den Veranstaltern. Rund 60 Prozent der Besucher hat entweder während der Messe Geschäfte abgewickelt oder plant, aufgrund von Geschäftsanbahnungen, nach der Messe zu ordern. „Die ProWein ist eine unglaublich intensive Messe. Drei Tage lang findet hier bei uns in den Hallen ein sehr konzentriertes und überaus effektives Business statt. Unter den Besuchern waren vor allem Key-Player - wichtige Importeure und Repräsentanten großer internationaler Handelsketten. Die Branche hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie leistungsfähig und stark sie ist. Es wurde extrem viel geordert und über neue Geschäftsideen gesprochen“, weiß Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

ProWein Business Report
Die Veranstalter stellten heuer den ersten ProWien Business Report vor, der in Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim entstanden ist und ein aktuelles Stimmungsbild der Branche liefert. Für den Report wurden knapp 1.500 Experten der Weinbranche (sowohl Produzenten als auch Vermarkter) aus 46 Ländern zu internationalen Weinmärkten, Vermarktungstrends und der Entwicklung von Absatzkanälen von Wein befragt. An der Befragung haben vor allem Branchenführer teilgenommen. Sie schätzen ihre gegenwärtige und zukünftige ökonomische Situation als zufriedenstellend bis gut ein. Generell stellt die Studie fest, dass Produzenten die Lage optimistischer einschätzen als Vermarkter, die in direktem Kundenkontakt stehen. Unter den Weinproduzenten sind vor allem selbstständige Winzer positiver gestimmt als Genossenschaften und Kellereien, die sich in einem starken Konzentrationsprozess befinden. Die Studienautoren stellten auch viele Mentalitätsunterschiede fest: Während deutsche Weinproduzenten und Vermarkter negativer in die Zukunft schauen, haben vor allem Produzenten aus Spanien und Italien sehr positive Zukunftserwartungen. Österreich zählt dem Report zufolge zu den gefragtesten Weinregionen – vor allem bei deutschen Vermarktern. Aber auch internationale Fachbesucher zeigten großes Interesse für Österreich, das noch vor den New World Stars Südafrika, Australien, Neuseeland, Chile und Argentinien an siebter Stelle liegt.

Die nächste ProWein findet vom 18. bis 20. März 2018 in Düsseldorf statt.

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