Faber-Castell: Rekordjahr für Faber-Castell
 
Faber-Castell

Rekordjahr für Faber-Castell

Der Konzern verzeichnet mit 631 Millionen Euro Umsatz und 10 Prozent Wachstum ein historisches Hoch. Auch in Zeiten voranschreitender Digitalisierung wird immer noch oft und gerne gezeichnet.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2015/161 geht mit 631 Mio. EUR Umsatz (+10 Prozent gegenüber dem Vorjahr) auf Konzernebene als „Best year ever“ in die Unternehmensgeschichte ein. Wie Vorstandssprecherin Mary Gräfin von Faber-Castell berichtet, konnte die Gruppe in einzelnen Bereichen zweistellig zulegen. Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, der am 21. Jänner 2016 verstarb, hinterließ ein gesundes, dezentral aufgestelltes Unternehmen, das offenbar nicht nur in allen Vertriebsregionen gleichermaßen gut wirtschaftet, sondern auch in beiden Geschäftsbereichen: im Segment der Markenprodukte zum Schreiben, Zeichnen und Gestalten sowie im OEM-Geschäft (Private Label) Dekorative Kosmetik.

Handschreiben und Zeichnen – ein ungebrochener Trend

Trotz oder auch gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung ist die Nachfrage nach Produkten zum Schreiben, Zeichnen und Malen ungebrochen. Aktuell zeugt zum Beispiel der Boom der Ausmal-Bücher, den Malbücher für Erwachsene zur Stressbewältigung ausgelöst haben, vom Mehrwert der analogen Zeichenwerkzeuge gegenüber dem Bildschirm. „Dank dieser Entwicklung arbeitet unsere Fertigung seit Monaten auf Hochtouren, um die Nachfrage nach Bunt- und Künstlerstiften bedienen zu können“, so Gräfin von Faber-Castell. Schon frühzeitig habe man in hochmoderne Maschinen investiert, so dass keine Engpässe in der Produktion entstünden. Charles Graf von Faber-Castell, Sohn von Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, kann die positive Entwicklung auch für den Premium-Bereich bestätigen: „Mit einem zweistelligen Wachstum in diesem Segment sind wir auf dem besten Weg, unsere Marktpräsenz weiter auszubauen“, so Graf von Faber-Castell, der das Premium-Segment leitet.

Der Geschäftsbereich Faber-Castell Cosmetics, der über 10 Prozent des Gesamtgeschäfts der Faber-Castell AG ausmacht, konnte in den vergangenen zwei Jahren erhebliche Fortschritte erzielen. Die technischen und prozessualen Synergien, die sich in beiden Sparten ergeben, unterstützten das Wachstum der Kosmetiksparte, das mit einem zweistelligen Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr und einem erfreulichen Ergebnis abschloss. Das aktuelle Geschäftsjahr 16/17 deutet auf einen positiven Verlauf wie bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr hin. Im Bereich Schreiben und Zeichnen erwirtschaftete das Unternehmen bis dato – und damit noch vor Ende des Schulgeschäfts – ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Auch für die Kosmetiksparte wird ein weiteres Wachstum erwartet.
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