Ricola: Ricola mit Umsatzsteigerung
 

Das Schweizer Traditionsunternehmen Ricola konnte seinen Umsatz im Jahr 2012 währungsbereinigt um rund 3,9 Prozent auf 297,3 Millionen Schweizer Franken steigern. Top entwickelt haben sich die Marktanteile insbesondere in den Investitions- und Wachstumsregionen Asien, Großbritannien und Osteuropa.

"Wir haben im vergangenen Jahr insbesondere in die Wachstumsmärkte Asien, Grossbritannien und Osteuropa investiert, was sich mit einem Umsatzwachstum in diesen Regionen bezahlt gemacht hat", erklärt Felix Richterich, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Verwaltungsratspräsident von Ricola. Und weiter meint er: "Nicht zuletzt haben aber auch neue Kräuterbonbons wie Lakritze, Apfelminze, Mixed Berry und Bergminze zu diesem leichten Wachstum beigetragen."

Weiter auf Internationalisierungskurs
Derzeit exportiert Ricola etwa 30 verschiedene Kräuterspezialitäten in mehr als 50 Länder weltweit. Das Unternehmen will seine Internationalisierung auch 2013 weiter vorantreiben und im laufenden Geschäftsjahr neben der verstärkten Bearbeitung der Wachstumsmärkte auch neue Märkte erschließen. Seit Mai gibt es beispielsweise einen neuen Vertriebspartner in China. Zudem sollen die Marktanteile in Osteuropa ebenfalls weiter erhöht werden und auch Geschäftsaktivitäten in Südamerika sind geplant.

Bekenntnis zum Schweizer Standort
Trotz der vorangetriebenen Internationalisierung bekennt sich das Traditionsunternehmen zum Standort Schweiz und baut aktuell ein neues Kräuterzentrum in der Heimat Laufen. Dieses wird mit traditionellem Baumaterial wie etwa Stampflehm errichtet und soll ein ökologisch sinnvolles Bauen sowie einen energieeffizienten Betrieb garantieren. Ab dem Frühjahr 2014 findet die Kräuterverarbeitung dann zentral unter einem Dach statt.
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